11. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
10.13 Uhr - Die Internationale Energieagentur (IEA) rät Insidern zufolge zu einer Freigabe von mehr als 100 Millionen Barrel Öl aus den strategischen Reserven im ersten Monat. Eine Stellungnahme der IEA liegt zunächst nicht vor.
09.47 Uhr - Israel geht einem hochrangigen Insider davon aus, dass der neue Oberste Führer des Iran, Ajatollah Motschtaba Chamenei, bei einem der Angriffe leicht verletzt wurde. Zu dieser Erkenntnis komme der israelische Geheimdienst, sagt der Insider Reuters. Deshalb erscheine Chamenei nicht in der Öffentlichkeit.
08.50 Uhr - Trotz des Nahostkrieges dürfte die Inflation in Frankreich laut Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau niedrig bleiben. "Unsere Inflationsprognose, die im Dezember bei 1,3 Prozent für das Gesamtjahr lag – bereits sehr niedrig und damit deutlich niedriger als bei unseren europäischen Nachbarn – könnte leicht steigen", sagt er dem Rundfunksender RTL und fügt an: "Ich möchte das Wort leicht betonen." Die Inflation in Frankreich werde niedrig bleiben. Frankreich zählt seit Jahren zu den Ländern mit den niedrigsten Teuerungsraten in der Euro-Zone und liegt unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent.
08.31 Uhr - Die G7-Staaten erklären, dass sie grundsätzlich die Umsetzung proaktiver Maßnahmen zur Bewältigung der Situation unterstützen, einschließlich der Nutzung strategischer Reserven.
08.10 Uhr - Das Auswärtige Amt hat entschieden, mit Blick auf die Gefährdungseinschätzung das Personal des Generalkonsulats Erbil temporär aus dem Irak zu verlegen. Die Erreichbarkeit des Konsulats sei weiterhin gewährleistet, heißt es im Außenministerium. Damit ist jetzt das Personal der deutschen diplomatischen Vertretungen in Teheran, Bagdad und Erbil temporär außer Landes.
02.40 Uhr - Einwohner Teherans berichten von den bislang schwersten Luftangriffen des Krieges. "Es war die Hölle", sagt ein Anwohner der Nachrichtenagentur Reuters. Im Osten der Stadt seien zwei fünfstöckige Wohnhäuser getroffen worden. Irans UN-Botschafter spricht von mehr als 1300 getöteten Zivilisten und fast 8000 zerstörten Häusern seit Kriegsbeginn. Bei iranischen Angriffen auf Israel wurden demnach zudem zwölf Menschen getötet