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Worthington Steel bei Klöckner-Übernahme fast am Ziel

ReutersMar 10, 2026 12:25 PM

- Der US-Stahlkonzern Worthington SteelWS.N steht bei der 2,4 Milliarden Euro schweren Übernahme des Metallhändlers Klöckner & Co (KlöCo)KCOGn.DE kurz vor dem Ziel. Worthington Steel senkte die Mindestannahmeschwelle, die Voraussetzung für das Gelingen der Übernahme ist, am Dienstag auf 57,5 von 65 Prozent. 56,9 Prozent an dem Düsseldorfer Unternehmen hatten die Amerikaner zwei Tage vor dem Ablauf der ursprünglichen Annahmefrist nach eigenen Angaben am Montag schon sicher. Worthington bietet 11,00 Euro je KlöCo-Aktie. Die Papiere lagen während der Annahmefrist aber meistens über dieser Marke, Investoren spekulierten also auf eine Aufstockung. Worthington-Vorstandschef Geoff Gilmore hatte das aber ausgeschlossen.

Die KlöCo-Aktionäre haben nach den geltenden Regularien nun bis zum 26. März Zeit, die Offerte anzunehmen. Das ist nun aber Formsache. Worthington Steel peilt nach der Übernahme einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an, der dem US-Konzern Zugriff auf die Kasse von KlöCo gibt. Dafür ist eine Hauptversammlungs-Mehrheit von mindestens 75 Prozent nötig. Die Amerikaner sind offenbar zuversichtlich, diese Beteiligung auch so zu erreichen. Viele Investoren - etwa Indexfonds - verkaufen ihre Anteile erst während der üblichen Nachfrist.

Worthington ist wie KlöCo ein Metallverarbeiter, der den Kunden etwa beim Flachstahl Vorarbeiten abnimmt und dadurch höhere Margen erzielen kann. Das 1955 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Columbus im US-Bundesstaat Ohio beschäftigt 6000 Mitarbeiter an 37 Standorten, vor allem in den USA, aber auch in Europa. Worthington Steel erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende Mai) einen Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro). KlöCo beschäftigt rund 6000 Menschen an 110 Standorten. Der Konzern hatte 2024 einen Umsatz von rund 6,6 Milliarden Euro eingefahren.

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