TOP NEWS:
USA/IRAN - Die USA müssen nach Darstellung von Präsident Donald Trump an der Auswahl des nächsten iranischen Staatsoberhaupts beteiligt werden. In einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters verglich Trump dies mit dem Vorgehen der USA in Venezuela und sagte: "Wir werden diese Person gemeinsam mit dem Iran auswählen müssen. Wir werden diese Person auswählen müssen." US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erteilte dagegen einer Ausweitung der militärischen Ziele der USA im Iran eine Absage. Es gebe keinerlei Ausweitung der Ziele, man wisse genau, was man im Iran erreichen wolle, sagte Hegseth. Dem Pentagon zufolge zielt die Militäraktion darauf ab, die Offensivraketen, die Raketenproduktion und die Marine des Iran zu zerstören. Zudem soll Teheran am Bau einer Atombombe gehindert werden.
USA/MINISTERIN - US-Präsident Donald Trump tauscht seine Heimatschutzministerin Kristi Noem aus, die als Gesicht seiner harten Einwanderungspolitik gilt. Noem werde ihr Amt Ende des Monats abgeben, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Der Senator Markwayne Mullin aus Oklahoma solle ihr nachfolgen. Der Schritt folgt auf parteiübergreifende Kritik an Noem, die sich in dieser Woche in Anhörungen im Kongress zugespitzt hatte. Im Mittelpunkt stand eine 220 Millionen Dollar teure Werbekampagne, in der die Ministerin prominent zu sehen war. Während Noem im Kongress ausgesagt hatte, Trump habe die Kampagne genehmigt, widersprach der Präsident dieser Darstellung. "Ich habe nichts davon gewusst", sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters.
SYRIEN/IRAN - Syrien hat einen Luftkorridor von der nördlichen Stadt Aleppo zum Mittelmeer für ausländische Fluggesellschaften geöffnet und will damit den lahmgelegten Flugverkehr in der Region entlasten. Der Korridor solle eine sichere Flugroute für ankommende und abfliegende Maschinen bieten, sagte der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Omar Hosari. Zudem seien die Flugrouten im Norden des syrischen Luftraums in Richtung Türkei wieder freigegeben worden.
SCHWEIZ:
ROCHEROG.S - Der Pharmakonzern hat mit seinem experimentellen Abnehmmedikament Petrelintide in einer Studie der mittleren Phase Erfolge erzielt. Patienten hätten innerhalb von 42 Wochen bis zu 10,7 Prozent ihres Körpergewichts verloren. In der Vergleichsgruppe, die ein Placebo erhielt, sei das Gewicht um 1,7 Prozent zurückgegangen. Roche entwickelt den Wirkstoff gemeinsam mit der dänischen Zealand PharmaZELA.CO. Mit dem Mittel wollen die Unternehmen in den boomenden Markt für Abnehmmedikamente vorstossen, der derzeit von Novo NordiskNOVOb.CO und Eli LillyLLY.N beherrscht wird. Analysten hatten die Messlatte für die Wettbewerbsfähigkeit von Petrelintide zuvor etwas höher gelegt, da Lillys vergleichbarer Kandidat Eloralintide in einer Studie zuletzt einen Gewichtsverlust von rund 20 Prozent gezeigt hatte.
UBSUBSG.S - Die Grossbank hat einem Bericht der "Financial Times" zufolge mit den Private-Equity-Firmen Carlyle und CVC Vereinbarungen getroffen, wonach diese einen Teil ihrer Erfolgsprämien mit UBS teilen, wenn die Bank deren Produkte an wohlhabende Privatpersonen verkauft.
SFS GROUPSFSN.S - Der Gewinn der Befestigungstechnikfirma ist 2025 um 9,3 Prozent auf 220,2 Millionen Franken gesunken. Belastet durch eine tiefe Kapazitätsauslastung und Einmaleffekte aus der Anpassung des Produktions- und Vertriebsnetzwerks ging der Betriebsgewinn (Ebit) auf 324,3 (Vorjahr: 350,2) Millionen Franken zurück. Bereinigt um diese Einmaleffekte stieg die Ebit-Marge auf 12,2 Prozent (Vorjahr: 11,6 Prozent). Für 2026 erwartet SFS ein Umsatzwachstum in Lokalwährung von drei bis sechs Prozent sowie eine normalisierte Ebit-Marge von zwölf bis 15 Prozent.
MIKRONMIKN.S - Der Automatisierungs- und Maschinenbauspezialist hat den Nettoumsatz 2025 um 2,1 Prozent auf 381,9 Millionen Franken gesteigert. Das operative Ergebnis kletterte auf 39,5 Millionen Franken nach 31,9 Millionen Franken im Vorjahr, was einer operativen Marge von 10,3 Prozent entspricht. Der Auftragseingang sank jedoch um 14,4 Prozent auf 332,7 Millionen Franken, was Mikron auf ein vorsichtigeres Investitionsklima in mehreren Branchen zurückführt, besonders auch in den USA im Geschäftssegment Automation. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Nettoumsatz zwischen 340 und 380 Millionen Franken bei einer operativen Marge von sieben bis zehn Prozent. Der Verwaltungsrat schlägt eine Ausschüttung von 0,60 Franken je Aktie vor.
MOBILEZONEMOZN.S - Der Telekomhändler hat nach dem Verkauf des deutschen Geschäfts ein Rekordergebnis in der Schweiz erzielt. Der operative Gewinn (Ebit) stieg bereinigt um 21,7 Prozent auf 36,5 Millionen Franken, die Ebit-Marge kletterte von elf Prozent auf 13,3 Prozent. Das Unternehmen übertraf damit sein im August angehobenes Margenziel von 12,5 bis 13 Prozent. Der Verkauf der deutschen Aktivitäten an Freenet brachte mobilezone 182,8 Millionen Franken ein und führte zu einer Netto-Cash-Position von 66,5 Millionen Franken. Für 2026 erwartet mobilezone ein Ebitda von 40 bis 47 Millionen Franken und bestätigt das Ziel von 70 Millionen Franken bis 2028.
LEONTEQLEON.S - Rainer-Marc Frey, Adrian Gut, Felix Oegerli, Tatjana Frey und Herbert Item haben eine Aktionärsgruppe gebildet und halten zusammen 30 Prozent der Aktien des Derivatehauses zum Zweck des Transaktionsabschlusses mit Raiffeisen Schweiz. Ein Grossteil dieser Aktien werde indirekt über H21 Macro gehalten. Raiffeisen Schweiz hatte bereits angekündigt, ihren 22,7-Prozent-Anteil zu verkaufen - 16,2 Prozent an H21 Macro und weitere 6,5 Prozent an vier private Investoren. Die Transaktion soll spätestens im dritten Quartal abgeschlossen sein.
BVZBVZN.S - Die Holding mit der Gornergrat Bahn (GGB) und der Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) hat 2025 ein Rekordjahr verbucht. Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf 230,3 Millionen Franken und der Gewinn um 52,1 Prozent auf 34,9 Millionen Franken. Die Dividende soll auf 30 (Vorjahr 18) Franken je Aktie angehoben werden.
SWISS PRIME SITESPSN.S - Der Immobilienkonzern hat den Wandlungspreis für seine neue grüne Wandelanleihe über 350 Millionen Franken mit Fälligkeit 2032 auf 179,56 Franken pro Aktie festgelegt. Dies entspricht einer Prämie von 24,0 Prozent auf den Referenzkurs von 144,81 Franken.
Die SCHWEIZ und die EUROPÄISCHE UNION wollen ihre Zusammenarbeit in Sicherheits- und Verteidigungsfragen vertiefen. Die beiden Seiten vereinbarten einen verstärkten Informationsaustausch zu Themen von der Ukraine bis zum Nahen Osten, wie aus einer gemeinsamen Erklärung nach Gesprächen zwischen Aussenminister Ignazio Cassis und der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas in Zürich hervorgeht. Schweizer Vertreter sollen künftig zu geeigneten Sitzungen des EU-Aussenrats und entsprechenden Vorbereitungsgremien eingeladen werden. Die Kooperation soll sich zudem auf Bereiche wie Menschenrechte, Friedensvermittlung, Krisenbewältigung und die Zusammenarbeit zwischen Schweizer Botschaften und EU-Delegationen in Drittländern erstrecken.
INTERNATIONAL - FIRMEN UND BRANCHEN:
FOXCONN2317.TW - Der weltgrößte Elektronikhersteller hat vor den Folgen eines länger andauernden Konflikts mit dem Iran für die Weltwirtschaft gewarnt. Sollte der Konflikt andauern, könnten die Ölpreise auf 100 Dollar pro Barrel steigen und auch die Preise für Rohstoffe in die Höhe treiben, sagte Unternehmenschef Young Liu in Neu-Taipeh. Dann würde jeder die Auswirkungen spüren. Die Folgen für sein eigenes Unternehmen seien derzeit jedoch begrenzt. Er erwarte für 2026 ein sehr gutes Jahr für den Konzern, der unter anderem ein wichtiger Hersteller von KI-Servern für NvidiaNVDA.O ist.
ANTROPHIC - Das Pentagon hat das KI-Unternehmen Anthropic offiziell als Risiko für die Lieferkette eingestuft. Die am Donnerstag (Ortszeit) verhängte Maßnahme verbietet Regierungsauftragnehmern mit sofortiger Wirkung den Einsatz von Anthropic-Technologie bei ihrer Arbeit für das US-Militär, wie das Unternehmen bestätigte. Firmenchef Dario Amodei kündigte in einer Erklärung an, gerichtlich gegen die Entscheidung vorgehen zu wollen. Die Maßnahme folgt einer Anweisung von US-Präsident Donald Trump vom vergangenen Freitag, die allen Bundesbehörden die Nutzung von Anthropic-Produkten untersagt.
SHELLSHEL.L - Der Ölkonzern hat mehrere Abkommen mit der venezolanischen Regierung über Öl- und Gasprojekte unterzeichnet. Die Vereinbarungen umfassen sowohl Offshore-Gas- als auch Onshore-Öl- und Gasförderung, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem seien technische und kommerzielle Vereinbarungen mit dem venezolanischen Ingenieurunternehmen VEPICA sowie mit KBR und dem US-Öldienstleister Baker HughesBKR.O geschlossen worden.
USA/KI - Die US-Regierung erwägt einem Dokument zufolge neue Hürden für den Export von Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz (KI). Demnach könnten ausländische Staaten verpflichtet werden, in US-Rechenzentren zu investieren oder Sicherheitsgarantien abzugeben, um große Mengen der Halbleiter zu erhalten, wie aus dem Papier hervorging, in das die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhielt.
GAPGAP.N - Sorgen über Zölle und eine Kaufzurückhaltung der US-Verbraucher trüben die Aussichten für den Modehändler. Die Aktie gab nachbörslich um mehr als acht Prozent nach, nachdem das Unternehmen einen Gewinnausblick unter Markterwartungen veröffentlicht hatte.
MARVELL TECHNOLOGYMRVL.O hat mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen und damit seine Aktien nachbörslich beflügelt. Der Chipentwickler profitiert von der hohen Nachfrage nach maßgeschneiderten Halbleitern für Rechenzentren, die für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) benötigt werden.
ORACLEORCL.N plant einem Medienbericht zufolge wegen der hohen Kosten für den Ausbau seiner KI-Rechenzentren die Streichung Tausender Stellen. Der Abbau solle Unternehmensbereiche übergreifend erfolgen und könne bereits in diesem Monat beginnen, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg.
UNIPERUN01.DE - Der Energiekonzern hat Insidern zufolge seine Gespräche mit Kanada über einen Ausbau der Flüssiggas-Importe (LNG) in den vergangenen Wochen intensiviert. Die Verhandlungen seien Teil der Pläne der Bundesregierung für eine breitere Wirtschaftspartnerschaft, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Damit solle die Abhängigkeit von Lieferungen aus den USA verringert werden. Nachdruck bekommen die Unterredungen zudem durch den Iran-Krieg. Katar hatte wegen der Angriffe aus dem Iran seine LNG-Produktion am Montag gestoppt.
Die LUFTHANSALHAG.DE ist nach einem Krisenjahr bei der Verbesserung des Gewinns 2025 dank eines stabileren Flugbetriebs vorangekommen. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg um 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Bei einem Rekordumsatz von 39,6 Milliarden Euro (plus fünf Prozent), legte die Rendite um einen halben Prozentpunkt auf 4,9 Prozent zu. Die Zahlen liegen im Rahmen der Analystenprognose. Unter dem Strich lag der Gewinn allerdings mit 1,34 Milliarden Euro drei Prozent unter dem Vorjahr, was der Konzern mit Steuereffekten erklärte.
INTERNATIONAL - ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR:
EZB/LAGARDE - Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt auch nach Ausbruch des Nahostkonflikts zinspolitisch flexibel. Sie werde ihre Geldpolitik von Sitzung zu Sitzung neu festlegen, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Die EZB werde ihre Entscheidungen "auf Grundlage aller verfügbaren, analysierbaren und sorgfältig zu prüfenden Daten" treffen, erklärte die Französin in einer Fragerunde an der Johns Hopkins University in Bologna.
EU/USA - EU-Handelskommissar Maros Sefcovic hat sich von der Einhaltung des Handelsabkommens durch die USA überzeugt gezeigt. Er habe entsprechende Zusicherungen von seinen US-Partnern erhalten, sagte Sefcovic in Toronto. Hintergrund ist ein von US-Präsident Donald Trump im vergangenen Monat per Dekret verhängter Importzoll von zehn Prozent, der noch in dieser Woche auf 15 Prozent steigen könnte. Dieser Zollsatz gilt zusätzlich zu den schon bestehenden Zöllen. Damit könnten einige EU-Exporte mit höheren Abgaben als in dem im Juli geschlossenen Abkommen vereinbart belegt werden.
USA/ARBEITSMARKT - Der US-Arbeitsmarkt hat im Februar voraussichtlich an Schwung verloren. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten rechnen mit einem Aufbau von lediglich 59.000 Stellen, nachdem im Januar noch 130.000 neue Jobs geschaffen wurden. Die US-Arbeitslosenquote dürfte hingegen bei 4,3 Prozent verharren. Ein Grund für die erwartete Abkühlung ist eine Normalisierung im Gesundheitssektor, wo nach einem statistisch bedingt sehr starken Januar nun eine Gegenbewegung erwartet wird. Zudem könnte ein Streik von rund 31.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen die Zahlen gedrückt haben.
INTERNATIONAL - POLITIK:
USA/IRAN - Das US-Repräsentantenhaus hat einen Versuch zur Beschränkung der Befugnisse von US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen den Iran gestoppt. Die Abgeordneten lehnten eine Resolution ab, die den Präsidenten verpflichtet hätte, für alle Feindseligkeiten gegen den Iran die Genehmigung des Kongresses einzuholen. Die Abstimmung endete mit 219 zu 212 Stimmen und verlief mehrheitlich entlang der Parteilinien. Die Republikaner verfügen in der Kammer über eine knappe Mehrheit.
USA/VENEZUELA - Die USA und die venezolanische Übergangsregierung haben die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen und konsularischen Beziehungen vereinbart. Dies teilte das US-Außenministerium mit. Man konzentriere sich darauf, die Bedingungen für einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung zu schaffen. Das Engagement ziele darauf ab, dem venezolanischen Volk durch einen schrittweisen Prozess zu helfen.
USA/KUBA - US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Angaben mit Kuba befassen, sobald der Konflikt im Iran beendet ist. Er wolle diesen Konflikt zuerst abschließen, sagte Trump bei einem Empfang des Fußballteams Inter Miami im Weißen Haus. Danach sei es "nur eine Frage der Zeit, bis Sie und viele großartige Menschen" nach Kuba zurückkehren könnten. Die Regierung in Havanna wolle unbedingt eine Einigung erzielen.
USA/UKRAINE - Die Ukraine will die USA bei der Abwehr iranischer Drohnen unterstützen. Man habe eine entsprechende Anfrage aus Washington erhalten, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X. Er habe die Entsendung von Spezialisten und Ausrüstung angeordnet, um beim Schutz vor "Schahed"-Drohnen zu helfen. Einem Insider zufolge sollen die ukrainischen Experten in den kommenden Tagen ihre Arbeit aufnehmen. Die Ukraine hat im Abwehrkampf gegen Russland umfangreiche Erfahrungen mit den iranischen Kamikaze-Drohnen gesammelt.
ISRAEL/IRAN - Die Regierung in Jerusalem hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz im November beschlossen, das iranische geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu töten. Der Einsatz sei ursprünglich für Mitte 2026 geplant gewesen, sagte Katz dem Fernsehsender N12. Wegen der Proteste im Iran und der Sorge vor einem iranischen Angriff sei der Plan jedoch in Abstimmung mit Washington vorgezogen worden. Chamenei wurde am Samstag zu Beginn der US-israelischen Luftangriffe getötet.
DEUTSCHLAND/WIRTSCHAFT - Führende deutsche Wirtschaftsverbände sehen die deutsche Wirtschaft einem Medienbericht zufolge an einem "Kipppunkt" und fordern von der Bundesregierung rasche und mutige Reformen. "Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht unter Druck wie selten zuvor in der Nachkriegsgeschichte", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Verbände BDA, BDI, DIHK und ZDH vor einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz an diesem Freitag, die dem Pro-Newsletter Industrie und Handel von "Politico" laut Vorabbericht vorliegt. Nach drei Jahren ohne Wachstum würden die Widerstandskräfte der Wirtschaft nun schwinden. Die bisherigen Initiativen der Bundesregierung reichten bei Weitem nicht aus.
RATINGS:
NOVARTISNOVN.S - Berenberg erhöht Kursziel auf 110 (92) Franken
HOLCIMHOLN.S - Citigroup stuft auf Buy (Neutral) hoch
VAT GROUPVACN.S - RBC erhöht Kursziel auf 470 (400) Franken
BOSSARD HOLDINGBOS.S - Berenberg senkt Kursziel auf 228 (240) Franken
MÄRKTE:
WALL STREET - Die US-Börsen haben am Donnerstag ihre Verluste ausgeweitet. Für Nervosität sorgte vor allem ein erneuter Anstieg bei den Energiepreisen: Seit Wochenbeginn haben Versorgungsängste die Preise für das Nordseeöl Brent und WTI um jeweils nach oben getrieben.
ASIEN - Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Freitag nach schweren Verlusten stabilisiert. Der Krieg im Nahen Osten und die Sorge vor einer hartnäckigen Inflation hatten die Börsen zuvor auf den stärksten Wochenverlust seit Jahren gedrückt.
DEVISEN
Währungen | Kurse um 07:45 Uhr | Veränderung in Prozent |
Dollar/FrankenCHF= | 0,7808 | +0,0% |
Euro/Franken | 0,9062 | -0,0% |
Euro/DollarEUR= | 1,1605 | -0,0% |
Pfund/DollarGBP= | 1,3360 | +0,0% |
Dollar/YenJPY= | 157,88 | +0,2% |
Bitcoin/DollarBTC= | 70.677,13 | -0,6% |
Ethereum/DollarETH= | 2.075,79 | -0,2% |
| Kurs um 07:45 Uhr | EZB-Fixing am 5.03.2026 |
Euro/PfundEURGBP= | 0,8684 | 0,8695 |
US-AKTIEN
Schlusskurse der US-Indizesam Donnerstag | Stand | Veränderung in Prozent |
Dow Jones.DJI | 47.954,74 | -1,6% |
Nasdaq.IXIC | 22.748,99 | -0,3% |
S&P 500.SPX | 6.830,71 | -0,6% |
ASIATISCHE AKTIEN
Asiatische Aktienindizes am Freitag | Kurse um 07:45 Uhr | Veränderung in Prozent |
Nikkei.N225 | 55.620,84 | +0,6% |
Topix.TOPX | 3.716,93 | +0,4% |
Shanghai.SSEC | 4.122,39 | +0,3% |
CSI300.CSI300 | 4.656,94 | +0,2% |
Hang Seng.HSI | 25.703,52 | +1,5% |
Kospi.KS11 | 5.584,87 | +0,0% |
EUROPÄISCHE AKTIEN
Schlusskurse europäischer Aktien-Indizes und -Futures am Donnerstag | Stand |
|
SMI.SSMI | 13.298,30 |
|
Dax.GDAXI | 23.815,75 |
|
EuroStoxx50.STOXX50E | 5.782,89 |
|
---------- |
|
|
Indikationen | Stand |
|
SMI-FutureFSMIc1 | 13.215,00 |
|
Dax bei Lang & SchwarzDAX=LUSG | 23.981,50 |
|
Late/Early-Dax.GDAXIL | 23.846,17 |
|
ANLEIHEN
Anleihe-Futures | Stand |
|
Bund-FutureFGBLc1 | 128,30 |
|
T-Bond-FutureUSc1 | 116,63 |
|
Gilt-FutureFLGc1 | 91,37 |
|
---------- |
|
|
Anleihe-Renditen | Stand | Schluss-Rendite am am 5.03.2026 |
10-jährige BundesanleiheDE10YT=RR | 2,837% | 2,852% |
30-jährige BundesanleiheDE30YT=RR | 3,450% | 3,440% |
10-jährige US-AnleiheUS10YT=RR | 4,142% | 4,146% |
30-jährige US-AnleiheUS30YT=RR | 4,760% | 4,753% |
10-jährige brit. AnleiheGB10YT=RR | 4,542% | 4,542% |
30-jährige brit. AnleiheGB30YT=RR | 5,242% | 5,240% |
Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD]
ROHSTOFFE
Energie und Metalle | Preise um 07:45 Uhr | Veränderung in Prozent |
Brent-ÖlLCOc1 ($/Barrel) | 85,17 | -0,3% |
WTI-ÖlCLc1 ($/Barrel) | 80,57 | -0,5% |
US-Erdgas ($/MMBTU) | 2,9760 | -0,9% |
GoldXAU= ($/Feinunze) | 5.120,44 | +0,9% |
KupferCMCU3 ($/Tonne) | 12.947,00 | +0,4% |
Zusatzinfo zu den Rohstoffmärkten unter: .CDE
INDIKATOREN DES TAGES:
Local Time | Country | Indicator | Period | Poll | Prior | Unit |
0800 | DE | Industrial Orders m/m | Jan | -4.3 | 7.8 | Percent |
1430 | US | Non-Farm Payrolls | Feb | 59 | 130 | Thousand |
1430 | US | Unemployment Rate | Feb | 4.3 | 4.3 | Percent |
1430 | US | Average Earnings | Feb | 0.3 | 0.4 | Percent |
1430 | US | Retail Sales m/m | Jan | -0.3 | 0.0 | Percent |
1100 | EU | EZ GDP Revised q/q | Q4 | 0.3 | 0.3 | Percent |
1100 | EU | EZ GDP Revised y/y | Q4 | 1.3 | 1.3 | Percent |
1430 | US | Retail Sales Ex-Autos m/m | Jan | 0 | 0.0 | Percent |
Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.
TERMINE SCHWEIZ:
Novartis AG Annual Shareholders Meeting
TERMINE INTERNATIONAL:
FIRMEN UND MÄRKTE
06:00 - Lufthansa FY 2025 results
08:30 - Comet Holding AG Full Year 2025 earnings release
16:00 - Samsung appeals $303 mln loss in Netlist patent trial
KONJUNKTUR UND GELDPOLITIK
08:00 - United Kingdom-House prices
08:00 - Germany-Industrial Orders
11:00 - ECB President Lagarde speaks
11:00 - Belgian central bank chief Wunsch speak
11:00 - Bank of Spain governor speaks
11:00 - Euro Zone-GDP Revised
13:30 - United States-Retail Sales
14:30 - ECB board member Cipollone speaks
14:30 - United States-Retail Sales
14:30 - United States-Employment
16:15 - Fed’s Daly, Paulson participate in Chicago Booth event panel
18:00 - ECB board member Schnabel speaks
19:30 - RBA deputy gov speaks in NY
19:30 - Fed’s Hammack is panelist at Chicago Booth monetary policy conference
POLITIK
17:30 - Germany’s Merz addresses final CDU rally ahead of state election
20:00 - Former Chancellor Merkel attends St. Matthew's Day banquet
Have a nice day und schönes Wochenende!
Oliver Hirt, Marleen Käsebier und Bernadette Hogg
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