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Türkei besorgt wegen kurdischer Miliz im Iran

ReutersMar 5, 2026 10:40 AM

- Die Türkei zeigt sich besorgt über die Aktivitäten der kurdisch-iranischen Miliz PJAK. Die Gruppe bedrohe die Sicherheit des Iran und die Stabilität der Region, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in Ankara mit. Hintergrund sind Berichte über Gespräche zwischen iranisch-kurdischen Milizen und den USA über einen möglichen Vorstoß gegen staatliche Kräfte im Westen der Islamischen Republik.

"Die Aktivitäten von Gruppen, die ethnischen Separatismus schüren, wie die Terrororganisation PJAK, wirken sich nicht nur negativ auf die Sicherheit des Iran aus, sondern auch auf den allgemeinen Frieden und die Stabilität in der Region", hieß es vom Ministerium weiter.

Die Türkei ist Nato-Mitglied und ein Nachbarland des Iran. Die Regierung in Ankara bemüht sich derzeit um einen Friedensschluss mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die ihr Hauptquartier im Nordirak hat. Zudem befürwortet sie die Eingliederung syrisch-kurdischer Milizen in die staatlichen Strukturen Syriens. Eine Zusammenarbeit des Nato-Verbündeten USA mit iranisch-kurdischen Milizen lehnt Ankara jedoch ab. Die Partei für ein Freies Leben in Kurdistan (PJAK) gilt als iranischer Ableger der PKK, die von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird.

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