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Prozess um Mordkomplott - Angeklagter will unter Zwang gehandelt haben

ReutersMar 5, 2026 4:39 AM

- Ein wegen eines Mordkomplotts gegen US-Präsident Donald Trump angeklagter Pakistaner hat sich einem Medienbericht zufolge am Mittwoch vor Gericht auf Zwang berufen. Er habe nicht freiwillig gehandelt, sondern um seine Familie in Teheran zu schützen, sagte der Angeklagte der Zeitung "New York Times" zufolge aus. Das US-Justizministerium wirft ihm vor, in den USA Leute für einen Anschlag auf Trump und andere US-Politiker wie den damaligen Präsidenten Joe Biden und die republikanische Politikerin Nikki Haley rekrutiert zu haben. Das Komplott sei eine Vergeltung für die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch die USA im Jahr 2020 gewesen. Die Staatsanwaltschaft wies die Darstellung des Angeklagten jedoch zurück.

Hinter dem Plan sollen die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) stecken, eine Eliteeinheit mit großer militärischer und wirtschaftlicher Macht. Der Prozess begann vergangene Woche, kurz bevor die USA und Israel bei einem Angriff den obersten iranischen Führer, Ajatollah Ali Chamenei, töteten. Trump hatte die Operation am Sonntag mit einer mutmaßlichen iranischen Verschwörung begründet und dem Sender ABC News gesagt: "Ich habe ihn erwischt, bevor er mich erwischt hat." Die Regierung in Teheran hat die Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe Trump und andere US-Vertreter ins Visier genommen.

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