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NAHOST-TICKER-Netanjahu: Krieg gegen Iran wird nicht endlos sein

ReutersMar 3, 2026 2:41 AM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen:

03.41 Uhr - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnet den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als Tor zum Frieden. "Dies ist kein endloser Krieg, dies ist das Tor zum Frieden", sagt Netanjahu im US-Fernsehsender Fox News. Der Krieg werde schnelle und entscheidende Maßnahmen beinhalten. Auf die Frage, ob er einen dauerhaften Weg zum Frieden im Nahen Osten sehe, antwortet er mit "Ja".

03.21 Uhr - Die US-Botschaft in Riad ist von zwei Drohnen getroffen worden. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium meldet ein begrenztes Feuer und Sachschäden. Der Angriff erfolgt inmitten iranischer Raketen- und Drohnenangriffe auf Golfstaaten nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran am Samstag. Nach Angaben von Insidern gab es keine Verletzten, da das Gebäude in den frühen Morgenstunden leer war. Über dem Diplomatenviertel von Riad war schwarzer Rauch zu sehen. Die Botschaft gab eine "Shelter in Place"-Warnung für US-Bürger in Riad, Dschidda und Dhahran heraus.

02.20 Uhr - Die USA rufen ihre Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aus mehr als einem Dutzend Ländern im Nahen Osten auf. Hintergrund sind die US-israelischen Angriffe auf den Iran, wie das Außenministerium mitteilt. Die Warnung gilt für Bahrain, Ägypten, Iran, Irak, Israel, das Westjordanland und Gaza, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jemen. Die US-Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman ist nach eigenen Angaben wegen einer Bedrohung geräumt worden. Am Samstag hatten die USA und Israel Ziele im Iran angegriffen und dabei nach eigenen Angaben führende Vertreter getötet, darunter Ajatollah Ali Chamenei. Teheran reagiert mit Gegenschlägen. US-Präsident Donald Trump rechnet damit, dass der Konflikt vier bis fünf Wochen oder länger dauern könnte.

01.24 Uhr - Der designierte Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr sieht in einem möglichen Regimewechsel im Iran erhebliche Chancen für die deutsche Wirtschaft. Ein Ende des Mullah-Regimes könne das deutsche Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozent beschleunigen, sagt der Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung im Interview mit der "Welt". Dies sei deutlich mehr als die 0,1 bis 0,2 Prozent, die er vom Mercosur-Abkommen mit Lateinamerika erwarte. Kurzfristig führe der Iran-Krieg jedoch zu höheren Energiepreisen und längeren Lieferzeiten. "Gerade bei einer schwachen Konjunktur in Deutschland brauchen wir solche zusätzlichen Verwerfungen wie einen Kropf am Hals", sagt Felbermayr. Langfristig biete der Iran mit rund 90 Millionen überwiegend gut ausgebildeten Einwohnern ein "gewaltiges wirtschaftliches Aufholpotenzial". Mit der Aufhebung der Sanktionen hätten deutsche Exporteure wieder direkten Zugang zum iranischen Markt. Zudem könne iranisches Gas über Aserbaidschan per Pipeline nach Europa exportiert werden.

00.16 Uhr - Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordert von der Bundesregierung eine aktive Unterstützung der USA und Israels bei ihrem Vorgehen gegen den Iran. "Wir müssen die USA und Israel in ihrem entschlossenen Vorgehen vollumfänglich und aktiv unterstützen", sagt Kiesewetter der "Augsburger Allgemeinen". Deutschland solle dabei "nichts ausschließen" - von logistischer Unterstützung über Luftverteidigung bis hin zu offensiven Maßnahmen gegen die militärische Infrastruktur des iranischen Regimes. Der Iran sei auch für Deutschland ein Kriegsziel, betont der Unionspolitiker.

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