02. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen:
23.29 Uhr - Einem Bericht des Senders Fox News zufolge widerspricht das US-Zentralkommando (Centcom) der Darstellung des Iran, die Straße von Hormus sei gesperrt. Die wichtige Schifffahrtsroute sei weiterhin offen, meldet der Sender unter Berufung auf das Militär. Eine direkte Stellungnahme von Centcom liegt zunächst nicht vor. Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden erklärt, die Meerenge sei blockiert und jedes Schiff werde beschossen.
23.20 Uhr - Auch die USA wenden sich an ihre Bürger in der Region. Das US-Außenministerium fordert Amerikaner zur sofortigen Ausreise aus mehr als einem Dutzend Ländern im Nahen Osten auf. Dies solle auf regulärem Weg geschehen, teilt die zuständige Abteilungsleiterin Mora Namdar mit. Auf der Warnliste stehen Bahrain, Ägypten, der Iran, der Irak, Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen, Jordanien, Kuwait, der Libanon, der Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Jemen.
23.13 Uhr - Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Israel, in die Palästinenser-Gebiete, den Libanon, Jordanien, Syrien, den Irak, den Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und den Jemen. Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, sich in die Krisenvorsorgeliste des Ministeriums einzutragen. Zudem sollten Warnungen vor Luftangriffen ernst genommen werden. "Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern", teilt das Ministerium mit.
22.57 Uhr - Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben die Zentrale des staatlichen Rundfunks IRIB in Teheran an. Iranische Medien berichten von zwei Explosionen in der Umgebung des Gebäudes. Israel hatte die Anwohner zur Evakuierung aufgefordert.
22.09 Uhr - Die US-Regierung will am Dienstag Maßnahmen zur Dämpfung der steigenden Energiepreise vorstellen. Dies kündigt Außenminister Marco Rubio an. Der Preisanstieg ist eine Folge des Konflikts mit dem Iran, der die Ölnotierungen nach oben getrieben hat.
22.04 Uhr - Die USA sind nach Angaben von Außenminister Marco Rubio derzeit nicht für einen Einsatz von Bodentruppen im Iran aufgestellt. Präsident Donald Trump verfüge jedoch über entsprechende Optionen, sagt Rubio vor Reportern. Die US-Regierung gehe davon aus, dass die gesetzten Ziele auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreicht werden könnten.
21.09 Uhr - Die Straße von Hormus ist nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden gesperrt. Der Iran werde jedes Schiff unter Beschuss nehmen, das versuche, die Meerenge zu passieren, erklärt der Chef der Eliteeinheit. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen auf die weltweite Energieversorgung haben: Nach Angaben des Analysehauses Vortexa wird etwa ein Fünftel des weltweiten LNG-Aufkommens über die Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran transportiert.
21.02 Uhr - Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn seines Einsatzes am Samstag mehr als 1200 Ziele im Iran getroffen. Zudem seien elf iranische Schiffe zerstört worden, teilt das Zentralkommando der Armee in einer separaten Erklärung mit.
20.00 Uhr - Der durchschnittliche Benzinpreis in den USA ist erstmals seit November wieder über die psychologisch wichtige Marke von drei Dollar pro Gallone (etwa 0,68 Euro pro Liter) gestiegen. Experten erwarten wegen der Spannungen im Nahen Osten in dieser Woche einen weiteren Anstieg auf bis zu 3,25 Dollar. Für Präsident Donald Trump birgt die Entwicklung politischen Sprengstoff: Steigende Spritpreise drücken in den USA auf die Stimmung und könnten die Chancen der Republikaner bei den Kongresswahlen im November schmälern. "Benzinpreise haben eine enorme psychologische Wirkung", sagt Mark Malek, Chefanlagestratege bei Siebert Financial. "Das ist der Preis, an dem die Verbraucher die Inflation jeden Tag ablesen."
18.50 Uhr - Im Gazastreifen drohen nach der Schließung der Grenzübergänge durch Israel Engpässe bei der Versorgung. Die Treibstoffreserven reichen nach Einschätzung der UN-Organisation UNOPS nur noch für wenige Tage. Auch Lebensmittel könnten bald ausgehen, warnen Hilfsorganisationen vor Ort. Die für palästinensische Angelegenheiten zuständige israelische Behörde Cogat erklärt dagegen, es seien genügend Lebensmittel für einen längeren Zeitraum vorhanden. Zu den Treibstoffvorräten äußert sie sich nicht. Israel hatte die Übergänge am Samstag geschlossen und dies mit Sicherheitsbedenken wegen der Angriffe auf den Iran begründet.
18.33 Uhr - Die Nato plant nach Angaben von Generalsekretär Mark Rutte keine Beteiligung an den militärischen Aktionen gegen den Iran. "Es gibt absolut keine Pläne, dass die Nato in die Sache hineingezogen oder Teil davon wird", sagt Rutte der ARD in Brüssel. Zugleich betont der Niederländer, dass er die Angriffe auf den Iran uneingeschränkt gutheiße. "Ich halte es für sehr wichtig, was die USA hier gemeinsam mit Israel tun."
18.21 Uhr - Die Versicherungskosten für den Warentransport durch die Golfregion sind Insidern zufolge in den vergangenen 48 Stunden um das bis zu Fünffache gestiegen. Die Prämien für Kriegsrisiken seien auf bis zu ein Prozent des Schiffswerts geklettert, verglichen mit rund 0,2 Prozent in der Vorwoche, verlautet aus Branchenkreisen. Für die Straße von Hormus bieten die meisten Versicherer gar keine Deckung mehr an. Dies verteuert jede einzelne Fracht um Hunderttausende Dollar.
18.00 Uhr - Die USA haben nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zehn iranische Schiffe außer Gefecht gesetzt. Man sei dem Zeitplan voraus, sagt er bei einer Zeremonie im Weißen Haus. Ursprünglich seien vier bis fünf Wochen veranschlagt gewesen, der Einsatz könnte jedoch auch länger dauern.
17.59 Uhr - Der diplomatische Kanal zwischen den USA und dem Iran ist nach Angaben der Schweiz weiterhin aktiv. Er sei auch seit Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran nicht abgerissen. "Er steht beiden Parteien zur Verfügung und funktioniert in beide Richtungen", teilt das Außenministerium in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters mit. Alle Botschaften in der Region arbeiteten weiter. Die bislang letzten indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran fanden in Genf statt.
17.48 Uhr - In der Straße von Hormus brennt nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden ein Tanker. Das Schiff sei von zwei Drohnen getroffen worden, melden iranische Nachrichtenagenturen. Die Meerenge verbindet die großen Ölproduzenten am Golf mit dem offenen Meer und gilt als eine der wichtigsten Exportrouten der Welt. Weitere Details liegen zunächst nicht vor.
17.35 Uhr - VolkswagenVOWG.DE sieht aktuell keine Auswirkungen der Lage im Nahen Osten auf seine Produktion. Im Iran sei der Konzern geschäftlich nicht aktiv, teilt der Autobauer mit. Man blicke mit großer Sorge auf die Situation und hoffe auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen. Die Sicherheit der Beschäftigten in der Region habe höchste Priorität.
17.26 Uhr - Die Ukraine stellt die Entsendung von Drohnen-Spezialisten in den Nahen Osten in Aussicht, sollten ihre Partner eine Waffenruhe im Krieg mit Russland vermitteln. Man könne Fähigkeiten und Fachwissen zur Bekämpfung iranischer Drohnen teilen, sagt Außenminister Andrij Sybiha der Nachrichtenagentur Reuters. Die ukrainische Abwehrquote bei iranischen Schahed-Drohnen liege inzwischen bei bis zu 90 Prozent. "Wir werden nicht alle unsere Fachleute schicken können, aber wir können sicherlich einige von ihnen entsenden, wenn garantiert ist, dass russische Angriffe auf unser Land ausbleiben", erklärt Sybiha.
17.19 Uhr - Nato-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigt nach einem Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan die Verteidigungsbereitschaft des Bündnisses. "Wir sind immer bereit, jede Bedrohung aus jeder Richtung abzuschrecken und abzuwehren", schreibt Rutte auf der Plattform X. Er habe mit Erdogan über den Iran und die regionale Sicherheit gesprochen. Beide seien sich einig über die Bedeutung des 360-Grad-Sicherheitsansatzes der Nato.
17.07 Uhr - Katar hat nach eigenen Angaben zwei aus dem Iran kommende Flugzeuge abgeschossen. Dabei handele es sich um Flieger vom Typ Suchoi Su-24, teilt das Verteidigungsministerium mit. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall nennt das Ministerium zunächst nicht.
17.00 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin bietet den Golfstaaten seine Hilfe bei der Deeskalation im Nahen Osten an. In Telefonaten mit den Staatschefs der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Bahrains und Katars habe Putin vorgeschlagen, die russischen Beziehungen zum Iran zu nutzen, um die Lage zu stabilisieren, teilt der Kreml mit. Dem Präsidenten der VAE, Mohammed bin Sajed al-Nahjan, habe Putin angeboten, dessen Beschwerden über iranische Attacken an die Führung in Teheran weiterzuleiten. Beide Seiten seien sich einig, dass ein sofortiger Waffenstillstand nötig sei.
16.46 Uhr - Der britische Premierminister Keir Starmer weist Kritik von US-Präsident Donald Trump an seiner Iran-Politik zurück. Er stehe zu seiner Entscheidung, die ersten gemeinsamen Angriffe der USA und Israels nicht unterstützt zu haben, sagt Starmer. Trump hatte ihm zuvor vorgeworfen, zu lange mit der Freigabe von Luftwaffenstützpunkten gewartet zu haben. "Es ist meine Pflicht, zu beurteilen, was im nationalen Interesse Großbritanniens ist", betont der Regierungschef.
16.43 Uhr - Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat weitreichende Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr und trifft auch deutsche Flughäfen. An den acht größten Airports werden bis zum 5. März mehr als 450 Flüge abgesagt, wie der Flughafenverband ADV mitteilt. "Rund 135.000 Passagiere können aktuell ihre Reise nicht wie geplant antreten." Betroffen seien unter anderem Verbindungen nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Doha, Dubai, Erbil, Sulaymaniyah und Tel Aviv. "Die kurzfristigen Luftraumsperrungen und Flugausfälle stellen Airlines, Flughäfen und Behörden vor erhebliche operative Herausforderungen", erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Hierbei habe Sicherheit den absoluten Vorrang.
16.42 Uhr - US-Präsident Donald Trump stimmt auf eine weitere Eskalation im Krieg mit dem Iran ein. Die "große Welle" stehe erst noch bevor, sagt Trump dem Sender CNN. Es sei auch noch unklar, wer nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei die Führung des Landes übernehmen werde, fügt er hinzu.
16.31 Uhr - Der italienischen Regierung liegen eigenen Angaben zufolge Anfragen von Golfstaaten zur Lieferung von Luftabwehrsystemen vor. Angesichts der Ausweitung des Konflikts zwischen dem Iran, Israel und den USA hätten die Länder den dringenden Bedarf an einer Stärkung ihrer Abwehrfähigkeiten betont, sagt Verteidigungsminister Guido Crosetto vor dem Parlament in Rom. Insbesondere gehe es um die Luftabwehr und den Schutz vor Drohnen. Der Minister dämpft jedoch die Erwartungen: Die Kapazitäten seien durch die Unterstützung für die Ukraine bereits stark beansprucht.
16.03 Uhr - In der Nähe einer Atomanlage in der zentraliranischen Stadt Isfahan sind Medienberichten zufolge laute Explosionen zu hören. In dem Gebiet liegt auch ein Luftwaffenstützpunkt, berichten iranische Nachrichtenseiten.
15.54 Uhr - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dringt in einem Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz auf eine Rückkehr zum Dialog im Iran-Konflikt. Wie das türkische Präsidialamt mitteilt, betont Erdogan, es sei wichtig, die Konfliktparteien zur Rückkehr an den Verhandlungstisch zu ermutigen. Thema des Gesprächs seien die Angriffe auf den Iran und die daraus resultierenden Spannungen gewesen.
15.10 Uhr - Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigt an, spezielle Flüge zur Rückführung gestrandeter Passagiere an den Airports des Landes seien möglich. Die in Dubai ansässige größte internationale Fluggesellschaft Emirates erklärt, eine begrenzte Zahl von Flügen werde am Montagabend abheben. Zuvor hatte auch Etihad aus Abu Dhabi erklärt, noch am Montag Flüge zur Repatriierung von Reisenden "unter strengen Sicherheitsfreigaben" wieder aufzunehmen. Davon abgesehen blieben alle kommerziellen Flüge gestrichen.
14.35 Uhr - US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt, Präsident Donald Trump habe natürlich die Freiheit, zu sagen, wie lange ein Militäreinsatz gegen den Iran andauern könnte. Er selbst würde einen Zeitraum aber offen lassen. Trump hatte am Sonntag von "vier Wochen oder kürzer" mit Blick auf den Einsatz gesprochen. Hegseth sagt, ein solcher Einsatz könne nicht "über Nacht" zu Ende gebracht werden. Das Kampfgebiet sei sehr groß. Hegseth fügt hinzu, kein US-Soldat sei auf iranischem Gebiet.
14.17 Uhr - Hunderte Iraner überqueren einem Reuters-Augenzeugen zufolge am Grenzübergang Kapiköy die Grenze zur Türkei. Einreisende berichten von Angst in der Hauptstadt Teheran, Bombardierungen militärischer Ziele und langen Schlangen an Tankstellen. Am Morgen hatte die Türkei den Grenzverkehr für Tagesausflügler noch ausgesetzt. Der türkische Handelsminister Ömer Bolat erklärt, der Frachtverkehr laufe unter kontrollierten Bedingungen weiter.
14.09 Uhr - Die Bundesregierung bereitet die Entsendung von Flugzeugen in den Nahen Osten vor, um dort gestrandete deutsche Touristen nach Hause zu holen. Die Maschinen sollen nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad geschickt werden, sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul in Berlin. Dort seien die Lufträume noch geöffnet, Sicherheit gehe bei der Entsendung allerdings vor. Er habe mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr gesprochen, und die Airline habe grundsätzlich Kapazitäten.
13.58 Uhr - Die Zahl der gefallenen US-Soldaten steigt auf vier. Ein weiterer Soldat sei seinen schweren Verletzungen erlegen, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Er sei bei den ersten iranischen Angriffen verwundet worden. Größere Kampfeinsätze hielten an, heißt es weiter.
13.46 Uhr - Spanien untersagt die Nutzung seiner Militärflughäfen für die US-israelischen Angriffe auf den Iran. Gleichzeitig verlassen Daten der Flugtracking-Website FlightRadar24 zufolge 15 US-Flugzeuge die Stützpunkte Rota und Moron in Südspanien. Mindestens sieben der Maschinen seien auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland gelandet. "Spanische Stützpunkte werden nicht für diesen Einsatz genutzt", sagt Außenminister Jose Manuel Albares dem Sender Telecinco. Madrid werde keine Handlungen zulassen, die nicht im Einklang mit der UN-Charta stünden. Im Gegensatz dazu hatte Großbritannien die Nutzung seiner Basen nach anfänglichem Zögern genehmigt.
13.38 Uhr - Das israelische Militär meldet die Tötung des Hisbollah-Geheimdienstchefs Hussein Makled. Er sei bei einem Angriff in Beirut ums Leben gekommen, teilt die Armee mit.
13.30 Uhr - Wegen des Kriegs im Nahen Osten verzichtet die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit in dieser Woche auf Arbeitskampfmaßnahmen bei der LufthansaLHAG.DE. In der gegenwärtigen Situation hätten vor allem Rückführungsflüge, die Sicherheit der Passagiere sowie die Aufrechterhaltung der Versorgung über die Luftfracht höchste Priorität. "Der Tarifkonflikt besteht weiter", betont die Gewerkschaft. Man beobachte die Lage und bewerte die Situation kontinuierlich neu.
13.17 Uhr - Russland wirft den USA und Israel vor, einen Regimewechsel im Iran anzustreben. Zudem versuchten Washington und Jerusalem, die Normalisierung der Beziehungen zwischen Teheran und seinen arabischen Nachbarn zu sabotieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Es sei klar, dass beide Länder dabei auch vor skrupellosen Mitteln wie der Ermordung der Führung eines souveränen Staates nicht zurückschreckten.
12.36 Uhr - Die Auswirkungen des Nahost-Krieges auf die deutsche Konjunktur lässt sich nach Einschätzung der Bundesregierung noch nicht einschätzen. Zum jetzigen Zeitpunkt sollte man darüber nicht spekulieren, es hänge vor allem von der Dauer des Konflikts ab, sagt ein Regierungssprecher in Berlin. Bei der Öl- und Gasversorgung sei Deutschland aber breit aufgestellt. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums ergänzt, die Versorgungssicherheit mit Rohöl und Flüssiggas (LNG) sei gewährleistet. Bei Öl kämen nur geringe Mengen aus der Golf-Region, bei LNG gar nichts.
12.30 Uhr - Nach dem Alarm auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern werden zwei Drohnen abgefangen. Das teilt der zypriotische Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis auf X mit. Der Stützpunkt war Stunden zuvor von einer Drohne getroffen worden.
12.27 Uhr - Der Libanon wird nach Worten von Ministerpräsident Nawaf Salam militärische Aktivitäten der Hisbollah verbieten. Die schiitische Gruppe ist ein großer Machtfaktor im Libanon. Zuvor hat Israel erklärt, Stellungen der Miliz angegriffen zu haben. Damit habe die israelische Armee auf Raketen- und Drohnenangriffe der mit dem Iran verbündeten Gruppe reagiert.
12.26 Uhr - Nach der Eskalation im Nahen Osten wird vor einer erhöhten Terrorgefahr in Deutschland gewarnt. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagt, man beobachte die Lage sehr genau, auch mit Blick auf jüdische Einrichtungen. Auch die Bundesländer würden darauf achten. Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter sagt dem "Handelsblatt", er befürchte "asymmetrische Terrorakte", da in Deutschland noch viele Schläfer vermutet würden. Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz spricht in der "Rheinischen Post" von einer "deutlich erhöhten" Gefährdung. Er forderte die Regierung auf, geheimdienstliche Aktivitäten des Iran "effektiv einzuschränken". Besonders gefährdet seien jüdische Einrichtungen, Exil-Iraner und Angehörige der Bundeswehr.
12.10 Uhr - Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass eine mittlere fünfstellige Zahl deutscher Touristen in der Golfregion gestrandet ist. In etwa 30.000 könne eine verlässliche Größe sein, sagt ein Sprecher des Bundesaußenministeriums in Berlin. Die Sicherheit der Urlauber gehe vor. Das Ministerium bereite sich auf alle Szenarien vor und wolle sich vor allem auf hilfsbedürftige Gruppen fokussieren. Die Regierung stehe im engen Kontakt mit der Reisebranche. Ziel sei es, gemeinsam Lösungen zu finden, um Deutsche aus der Krisenregion zu bringen.
12.00 Uhr - Das US-Zentralkommando Centcom meldet den Abschuss von drei eigenen Kampfjets durch die kuwaitische Luftabwehr. Die Maschinen vom Typ F-15E seien versehentlich ins Visier genommen worden. Alle sechs Besatzungsmitglieder der drei Kampfflugzeuge hätten sich retten können und seien in stabilem Zustand. Der Vorfall werde untersucht.
11.56 Uhr- Israel kündigt neue Angriffe auf Teheran an. Fast zeitgleich melden iranische Medien mehrere Explosionen in der Hauptstadt.
11.43 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert Reformen in der Islamischen Republik. Sie nennt Bedingungen für eine diplomatische Lösung der Iran-Krise: "Dies bedeutet einen glaubwürdigen Übergang für den Iran, den endgültigen Stopp sowohl des Atom- als auch des Raketenprogramms und ein Ende der destabilisierenden Aktivitäten in der Region." Jetzt müsse deeskaliert und eine Ausweitung des Konflikts verhindert werden, sagt sie in Brüssel.
11.35 Uhr - Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABBABBN.S verhängt wegen des Konflikts im Nahen Osten einen Reisestopp für zahlreiche Länder der Region. Betroffen seien Bahrain, der Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, der Libanon, der Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, teilt das Unternehmen mit. Die rund 1500 Mitarbeiter vor Ort seien in Sicherheit. Auf den Geschäftsbetrieb habe die Situation derzeit keine größeren Auswirkungen.
11.30 Uhr - Auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern gibt es erneut Alarm. Der staatliche zyprische Sender CyBC berichtet in einer Live-Sendung von Sirenengeheul kurz nach Mittag. Zudem starten Flugzeuge von der Basis in der Nähe der Stadt Limassol. Der Stützpunkt war erst Stunden zuvor von einer Drohne getroffen worden.
11.21 Uhr - Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL meldet erhebliche Einschränkungen im Luftverkehr. Lufträume seien kurzfristig gesperrt, Flugpläne müssten angepasst oder Verbindungen gestrichen werden, teilt der BDL mit. "Die Lage ist äußerst dynamisch und schwer vorhersehbar", erklärt BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen stehe im Mittelpunkt. Die Airlines stimmten sich eng mit nationalen und internationalen Behörden ab. Ziel sei es, Fluggäste so schnell wie möglich umzubuchen oder sichere Alternativen bereitzustellen. "Wir empfehlen betroffenen Passagieren, sich auf den Websites ihrer Airlines über den jeweiligen Flugstatus zu informieren."
11.14 Uhr - Im Hafen von Bahrain ist ein Schiff nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) von zwei unbekannten Projektilen getroffen worden. Dabei sei ein Feuer ausgebrochen, das inzwischen gelöscht sei. Die Besatzung sei in Sicherheit, das Schiff liege weiter im Hafen.
11.05 Uhr - Der Deutsche Reiseverband (DRV) kann noch nicht absehen, wie sich die Eskalation im Nahen Osten auf die Tourismusbranche auswirken könnte. "Es ist noch zu früh, um hierzu eine Vorhersage zu treffen", sagt DRV-Präsident Albin Loidl auf der Reisemesse ITB in Berlin. Die deutschen Reiseveranstalter verfolgten die Entwicklungen sehr aufmerksam. Die Sicherheit der Urlaubenden habe oberste Priorität für die Unternehmen, und man setze auf Deeskalation und diplomatische Lösungen. Der DRV hat am Sonntag erklärt, dass rund 30.000 Urlauber von deutschen Reiseveranstaltern von der Situation in der Region betroffen seien.
11.59 Uhr - Die iranische Atomanlage Natans ist nach Angaben aus Teheran bei den Angriffen der USA und Israels getroffen worden. "Gestern haben sie erneut die friedlichen, überwachten Atomanlagen des Iran angegriffen", sagt der iranische Botschafter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Reza Najafi, am Rande einer Sitzung des Gouverneursrats. Auf die Frage, welche Einrichtungen getroffen worden seien, antwortet er: "Natans."
11.56 Uhr - Die Europäische Kommission erwartet keine unmittelbaren Folgen für die Ölversorgung der EU durch die Eskalation im Nahen Osten. Dies geht aus einer E-Mail der Brüsseler Behörde an die EU-Regierungen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe man keine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit.
10.33 Uhr - Der Iran werde für die Angriffe auf das katarische Volk einen Preis zahlen müssen, kündigt das Außenministerium in Doha an. Katar habe Angriffe auf zivile Infrastruktur abgefangen. Darunter sei auch der internationale Flughafen gewesen. Ein Angriff wie dieser könne nicht ohne Vergeltung bleiben, sagt Sprecher Majed Al Ansari dem Sender CNN. Er zeigt sich aber überzeugt, letzten Endes werde der Konflikt am Verhandlungstisch gelöst. Der Sprecher betont, die Ölanlagen vor der Küste und auf dem Land seien geschützt. Alle Arbeiter seien in Sicherheit.
10.20 Uhr - Die russische Regierung steht nach eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit der iranischen Führung und erörtert die Situation. Auch mit anderen betroffenen Ländern, darunter die Golfstaaten, tausche man sich aus, erklärt der Kreml. Die iranisch-amerikanischen Gespräche hätten sich auf einem guten Weg befunden, als die Lage dann in "offene Aggression" gekippt sei.
10.10 Uhr - Zypern verschiebt wegen eines Drohnenangriffs auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt das geplante Treffen der EU-Europaminister. Der Vorfall in der Nacht habe den Flugverkehr beeinträchtigt, teilt die zyprische EU-Ratspräsidentschaft mit. Der informelle Rat für Allgemeine Angelegenheiten werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
10.00 Uhr - Israel hat seine militärische Präsenz an der Grenze zum Libanon verstärkt. Es gebe jedoch keine Pläne für eine unmittelbare Bodenoffensive im Nachbarland, sagt ein Armeesprecher. Die Präsenz israelischer Truppen im Libanon sei nicht ausgeweitet worden. Zuvor hatte ein anderer Militärsprecher erklärt, nach den Raketenangriffen der Hisbollah lägen alle Optionen auf dem Tisch.
09.55 Uhr - Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot kritisiert die Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Der Einsatz von Gewalt erlange nur durch den UN-Sicherheitsrat die nötige Legitimität, sagt Barrot nach einem Treffen in Paris. Das Vorgehen hätte in den entsprechenden Gremien debattiert werden müssen.
09.35 Uhr - Im Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe 555 Menschen getötet worden. Das berichten staatliche Medien in der Islamischen Republik.
09.22 Uhr - Israels Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnet Hisbollah-Chef Naim Kassem als "Ziel für eine Eliminierung". Die mit dem Iran verbündete Miliz im Libanon hat zuvor Israel beschossen. Der Angriff war eine Vergeltung für die Tötung des iranischen geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei. Ein Sprecher des israelischen Militärs erklärt auf die Frage, ob eine Invasion des Libanon mit Bodentruppen geplant sei: "Alle Optionen liegen auf dem Tisch."
09.12 Uhr - In der großen Raffinerie Ras Tanura ist nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums ein "begrenztes" Feuer ausgebrochen. Grund seien Trümmer abgeschossener Drohnen, sagt ein Sprecher dem Sender Al-Arabija. Zwei Drohnen seien abgefangen worden, niemand sei verletzt worden.
08.49 Uhr - Der saudi-arabische Ölriese Aramco2222.SE fährt einem Insider zufolge seine Raffinerie Ras Tanura nach einem Drohnenangriff herunter. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die Lage sei unter Kontrolle, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Anlage an der Golfküste zählt mit einer Kapazität von 550.000 Fässern pro Tag zu den größten im Nahen Osten.
08.30 Uhr - In Teheran ist nach Angaben des Außenministeriums in Peking ein Chinese ums Leben gekommen. Mehr als 3000 Chinesen seien bereits aus dem Iran herausgeholt worden, teilt das Ministerium weiter mit. Alle Chinesen im Iran werden erneut aufgefordert, das Land so schnell wie möglich zu verlassen.
08.26 Uhr - Großbritannien bereitet sich auf die Evakuierung seiner Bürger aus den arabischen Staaten am Persischen Golf vor. Schätzungsweise 300.000 Briten seien in der Region, sagt Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Die Regierung arbeite an verschiedenen Optionen. Es gehe um Zusammenarbeit mit der Reisebranche und vom Staat organisierte Evakuierungen. Zudem seien Eingreiftruppen in die Region entsandt worden.
08.12 Uhr - China zeigt sich besorgt über die Gefahr einer Ausweitung der Kämpfe auf die gesamte Region und ruft alle Parteien zum sofortigen Stopp der Angriffe auf. Die Volksrepublik stehe bereit, zusammen mit der internationalen Gemeinschaft zur Verhandlungslösung des Konflikts beizutragen, teilt das Außenministerium in Peking mit. Es bekräftigt seine Haltung, die israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran seien eine Verletzung des internationalen Rechts.
07.50 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sichert den Mitgliedstaaten nach dem Drohnenangriff auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern Unterstützung zu. Auch wenn die Republik Zypern nicht das Ziel gewesen sei, stehe die EU angesichts jeder Bedrohung "gemeinsam, fest und unmissverständlich" an der Seite ihrer Mitglieder, schreibt von der Leyen auf X, nachdem sie mit dem zypriotischen Präsidenten telefoniert hat.
06.40 Uhr - Zypern wird sich Präsident Nikos Christodoulides zufolge nicht an Militäreinsätzen beteiligen. "Ich möchte klarstellen: Unser Land beteiligt sich in keiner Weise an militärischen Operationen und hat auch nicht die Absicht, sich daran zu beteiligen", erklärt Christodoulides in einer Stellungnahme. Die britische Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern sei in der Nacht von einer unbemannten Shahed-Drohne getroffen worden, teilt der Präsident mit. Er stehe in ständigem Kontakt mit europäischen Staats- und Regierungschefs und anderen über die Entwicklungen.
05.40 Uhr - Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani schließt Verhandlungen mit den USA aus. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, erklärte Laridschani am Montag auf der Plattform X. Er reagierte damit auf einen Bericht, wonach der Iran versuche, die Verhandlungen wiederzubeleben.
05.35 Uhr - Der US-Regierung haben Insidern zufolge vor den Angriffen auf den Iran keine Hinweise auf einen bevorstehenden Erstschlag Teherans vorgelegen. Dies räumten laut Insidern Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump demnach bei einer Unterrichtung von Kongressmitarbeitern ein. Zuvor hatten Regierungsvertreter die Angriffe damit begründet, dass man einem iranischen Angriff zuvorkommen wolle.
04.50 Uhr - In Kuwait sind Augenzeugenberichten zufolge den dritten Tag in Folge laute Explosionen und Sirenen zu hören. Der Iran hatte nach amerikanisch-israelischen Angriffen auf die Islamische Republik auch Vergeltungsschläge gegen benachbarte Golfstaaten gestartet.
04.05 Uhr - Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist einem Medienbericht zufolge von einer mutmaßlichen Drohne getroffen worden. Dies berichtet der Sender Sky News unter Berufung auf das britische Verteidigungsministerium. Bei dem Vorfall auf dem Stützpunkt in der Nähe von Limassol hat es laut dem Bericht keine Verletzten gegeben.
03.30 Uhr - Das israelische Militär ordnet die Evakuierung von mindestens 50 Städten im Libanon an. Die Bewohner sollen sich einen Kilometer von den Ortschaften entfernen, teilt ein Militärsprecher mit.
02.25 Uhr - Australien schließt eine militärische Beteiligung am Konflikt mit dem Iran aus. Man habe sich nicht an den bisherigen Schlägen beteiligt und sehe auch künftig keine Beteiligung vor, sagte Außenministerin Penny Wong. Die Regierung bemühe sich um die Evakuierung von rund 115.000 Australiern aus der Region. Dies gestalte sich wegen der Luftraumsperrungen jedoch schwierig, erklärte Wong. Der australische Verteidigungsminister Richard Marles erklärte, die Regierung habe bereits Maßnahmen für die Sicherheit von etwa 100 australischen Soldatinnen und Soldaten ergriffen. Diese sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Minhad in der Nähe von Dubai stationiert, der zur Unterstützung von UN-Missionen genutzt wird.
02.10 Uhr - Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben Ziele der Hisbollah im gesamten Libanon an. Zuvor hatte die radikal-islamische Miliz Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, was dem israelischen Militär zufolge einen Raketenalarm im Norden Israels auslöste. Die Hisbollah bezeichnete den Angriff als Vergeltung für die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei. Die pro-iranische Hisbollah hatte sich nach der Tötung Chameneis zunächst solidarisch mit dem Iran erklärt, eine direkte Beteiligung an den Kämpfen jedoch zunächst offengelassen.
01.58 Uhr - Die USA verurteilen gemeinsam mit Saudi-Arabien und weiteren arabischen Staaten die Raketen- und Drohnenangriffe des Irans. Die Handlungen Teherans stellten eine "gefährliche Eskalation" dar und gefährdeten Zivilisten, heißt es in einer am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Länder bekräftigen zudem ihr Recht auf Selbstverteidigung.
00.45 Uhr - Russland beginnt mit der Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Iran. Rund 500 Russen würden über Aserbaidschan aus dem Land gebracht, teilt die russische Botschaft in Baku am Sonntag (Ortszeit) mit. Das russische Außenministerium hatte seinen Staatsbürgern nach den Militärschlägen der USA und Israels empfohlen, sichere Regionen im Iran und in Israel aufzusuchen oder die Länder zu verlassen. Aus aserbaidschanischen Regierungskreisen verlautete zudem, binnen 38 Stunden seien bereits 192 Menschen aus dem Iran nach Aserbaidschan gebracht worden, darunter 82 aserbaidschanische Staatsbürger.
00.35 Uhr - Die US-Regierung informiert den Kongress über ihre Militärschläge gegen den Iran. Am Sonntag seien zunächst Mitarbeiter von Sicherheitsausschüssen im US-Senat und Repräsentantenhaus über den Angriff unterrichtet worden, teilt Dylan Johnson, ein Sprecher des Weißen Hauses, mit. Für Dienstag sei eine umfassende Unterrichtung aller Abgeordneten und Senatoren durch Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant.
00.22 Uhr - Im Norden Israels heulen nach Angaben des Militärs die Sirenen. Den israelischen Streitkräften zufolge wurden Geschosse aus dem Libanon registriert und damit der Alarm ausgelöst.