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NAHOST-TICKER-Trump unzufrieden mit Iran-Verhandlungen

ReutersFeb 27, 2026 9:45 PM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:

22.38 Uhr - US-Präsident Donald Trump äußert sich unzufrieden über den Verlauf der Verhandlungen mit dem Iran. Er wolle der Regierung in Teheran keine Urananreicherung zugestehen, sagt Trump. "Ich bin mit den Verhandlungen nicht glücklich."

22.24 Uhr - Die USA stufen den Iran offiziell als "staatlichen Unterstützer unrechtmäßiger Inhaftierungen" ein. US-Außenminister Marco Rubio fordert die Regierung in Teheran auf, die Geiselnahmen zu beenden und alle zu Unrecht festgehaltenen US-Bürger freizulassen. Dies seien die notwendigen Schritte, um die Einstufung und die damit verbundenen Sanktionen wieder aufzuheben.

19.15 Uhr - Auch Deutschland rät von Reisen dringend ab. "Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt", teilt das Auswärtige Amt mit. Deutsche, die sich im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhielten, sollten ausreisen. Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem werde dringend abgeraten. Bei einer Eskalation könnte es ohne Vorwarnung zu Gefährdungen kommen. Zudem müsse jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden. Zwar gelte seit Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran, dennoch seien Angriffe auf Israel jederzeit möglich.

19.26 Uhr - US-Präsident Donald Trump zeigt sich im Atomstreit mit dem Iran offen für eine Vereinbarung, schließt militärische Gewalt aber nicht aus. Er sei nicht glücklich mit dem Iran, wolle aber einen Deal, sagt Trump. Teheran dürfe jedoch keine Atomwaffe haben. Er wolle keine militärische Gewalt anwenden, "aber manchmal muss man das", erklärt der Präsident weiter. Die Gespräche über das iranische Atomprogramm laufen vor dem Hintergrund des Zusammenziehens einer großen Streitmacht der US-Armee in der Region. Unterdessen bemüht sich der Oman um Vermittlung in dem Konflikt. Einem Insider zufolge trifft der omanische Außenminister dazu am Freitag in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance zusammen.

18.18 Uhr - Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärfen mehrere westliche Länder ihre Reisehinweise für den Nahen Osten. Polen hat seine Staatsbürger aufgefordert, den Iran, Israel und den Libanon umgehend zu verlassen. Es bestehe ein hohes Eskalationsrisiko, zudem könne der zivile Luftraum geschlossen werden, was eine Rückkehr unmöglich machen würde, teilt das Außenministerium in Warschau mit. Auch Frankreich rät seinen Bürgern von allen nicht notwendigen Reisen nach Israel und in die Palästinensergebiete ab, einschließlich Tourismus- und Familienbesuchen. Das britische Außenministerium rät ebenfalls von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region ab. Hintergrund sind Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der einen Angriff auf den Iran nicht ausschließt, um das Land am Bau einer Atombombe zu hindern. Ein solcher Angriff könnte einen Gegenschlag gegen Israel auslösen.

16.37 Uhr - US-Außenminister Marco Rubio reist in der kommenden Woche nach Israel. Bei seinem Besuch am 2. und 3. März werde er unter anderem über den Iran sowie die Lage im Libanon sprechen, teilt das Außenministerium in Washington mit. Zudem gehe es um den Gaza-Friedensplan von Präsident Donald Trump. Die Reise findet vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit Teheran statt.

15.30 Uhr - Großbritannien hat sein Personal aus dem Iran vorübergehend abgezogen. Grund sei die Sicherheitslage, teilt die Regierung in London mit.

15.00 Uhr - Der Iran lagert einem vertraulichen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge einen Teil seines hochangereicherten Urans in einer unterirdischen Anlage in Isfahan. Das von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehene Dokument hält erstmals fest, wo das bis zu 60 Prozent reine Material aufbewahrt wird. Für Atomwaffen sind rund 90 Prozent nötig. Diplomaten zufolge wurde der Eingang des Tunnelsystems im Juni bei US-amerikanischen und israelischen Angriffen getroffen, die Anlage selbst sei aber weitgehend unversehrt.

10.25 Uhr - Die USA genehmigen angesichts der Sicherheitslage die Ausreise von Teilen ihres Botschaftspersonals und deren Familien aus Israel. Dies teilt die US-Botschaft auf der Plattform X mit. Zudem rät die Vertretung US-Bürgern, eine Ausreise in Betracht zu ziehen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Auch Bewegungseinschränkungen für Regierungsmitarbeiter in Jerusalem und dem Westjordanland seien möglich.

10.10 Uhr - UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk fordert vom Iran ein sofortiges Moratorium für die Todesstrafe. Nach den ersten Todesurteilen im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar warnt Türk davor, dass Dutzenden weiteren Menschen die Hinrichtung drohe. "Ich bin entsetzt über Berichte, wonach mindestens acht Menschen, darunter zwei Kinder, im Zusammenhang mit den Protesten zum Tode verurteilt wurden", sagt Türk vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Weitere 30 Personen seien in Gefahr, das gleiche Urteil zu erhalten.

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