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Bericht: Elliott will nicht auf Zerschlagung von Börsenbetreiber LSEG drängen

ReutersFeb 25, 2026 6:48 PM

- Der aktivistische Investor Elliott hat der britischen Regierung einer Zeitung zufolge zugesichert, nicht auf eine Zerschlagung der London Stock Exchange Group (LSEG)LSEG.L zu dringen. Der US-Hedgefonds plane auch nicht, die Notierung des Konzerns von London nach New York zu verlegen, berichtete die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Elliott habe Gespräche mit Regierungsvertretern geführt, um Bedenken zu zerstreuen, der Investor könne eine Abspaltung der Londoner Börse fordern. Weder Elliott noch das britische Finanzministerium oder die LSEG wollten sich dem Bericht zufolge dazu äußern.

Elliott hatte sich Insidern zufolge kürzlich an dem Konzern beteiligt. Die genaue Höhe ist unklar, dürfte jedoch unter der britischen Meldeschwelle von drei Prozent liegen. Der Hedgefonds fordert von der LSEG eine Überprüfung des Portfolios sowie einen Aktienrückkauf im Volumen von fünf Milliarden Pfund. Der Börsenbetreiber steht am Markt unter Druck und hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 35 Prozent an Wert verloren. Sorgen über zunehmenden Wettbewerb und die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) hatten den Kurs belastet. Die Nachrichtenagentur Reuters liefert Nachrichten für das LSEG-Datenportal Workspace.

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