25. Feb (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der mit der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 begann. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
13.25 Uhr - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Chemiefabrik im Westen Russlands sind nach russischen Angaben sieben Menschen getötet und mindestens zehn verletzt worden. Die staatliche Ermittlungsbehörde bezeichnet den Angriff in der Oblast Smolensk als Terrorakt des ukrainischen Militärs. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor. In dem seit vier Jahren andauernden Krieg verüben beide Seiten immer wieder Angriffe auf Energie-, Industrie- und Militäranlagen.
13.00 Uhr - In Großbritannien hat die erste ukrainische Fabrik zur Herstellung von Drohnen ihren Betrieb aufgenommen. In der Ukraine seien die Fabriken wegen des Kriegs ständig von Zerstörung bedroht, daher sei die Aufnahme der Produktion in Großbritannien nur logisch, erklärt der ukrainische Botschafter Waleri Saluschnyj auf Telegram. Es handele sich aber nicht um eine Verlagerung der Produktion aus der Ukraine heraus, sondern "um eine Erweiterung unserer gemeinsamen Fähigkeiten und die Schaffung einer zweiten Verteidigungslinie, die die Kontinuität der Produktion gewährleistet".
12.44 Uhr - Bei Russlands Behauptungen, Kiew versuche, Atomwaffen zu beschaffen, handelt es sich dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge um einen Versuch, während der laufenden Friedensgespräche Druck auf die Ukraine auszuüben.
10.00 Uhr - Ukrainische Unterhändler treffen sich am Donnerstag mit US-Vertretern. Themen sind das sogenannte Wohlstandspaket und der Wiederaufbau seines Landes, teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zudem würden die Teams die Vorbereitungen für ein trilaterales Treffen unter Einbeziehung Russlands erörtern. Er hoffe, dass diese Verhandlungsrunde Anfang März stattfinden könne.
06.04 Uhr - Die US-Regierung ermahnt die Ukraine nach Angriffen auf den russischen Hafen Noworossijsk zur Rücksichtnahme auf amerikanische Wirtschaftsinteressen. Das US-Außenministerium fordert Kiew in einem offiziellen Schreiben auf, Angriffe zu unterlassen, die diese Interessen beeinträchtigen, teilt die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, mit. Die Botschafterin betont jedoch, die Aufforderung sei keine generelle Anweisung, Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu stoppen. Hintergrund ist der Öl-Export aus Kasachstan, der zu einem Großteil über den Hafen von Noworossijsk läuft. Eine Stellungnahme des US-Außenministeriums liegt zunächst nicht vor.