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Insider: Erstes Todesurteil im Iran nach Januar-Protesten

ReutersFeb 24, 2026 1:37 PM

- Ein iranisches Gericht hat Insidern zufolge erstmals im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar ein Todesurteil verhängt. Gegen den Angeklagten sei die Höchststrafe wegen "Feindschaft gegen Gott" ausgesprochen worden, sagte eine der Familie nahestehende Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Sollte der Oberste Gerichtshof den Richterspruch bestätigen, wäre es die erste Hinrichtung infolge der jüngsten Unruhen. Die iranische Justiz hat das Urteil bislang nicht offiziell bekanntgegeben.

Dem Mann wird vorgeworfen, einen Sicherheitsbeamten getötet zu haben. Seine Familie weist dies dem Insider zufolge zurück. Seine Tochter sei wegen ihrer Beteiligung an den Protesten zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. "Die Angeklagten haben keinen Zugang zu dem von ihnen gewünschten Anwalt", hieß es weiter. Stattdessen hätten sie einen Pflichtverteidiger gestellt bekommen.

Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wurden bei der Niederschlagung der Proteste Tausende Menschen getötet. Es handelte sich um die schwersten innenpolitischen Unruhen seit der Islamischen Revolution von 1979. US-Präsident Donald Trump hatte die Führung in Teheran während der Unruhen davor gewarnt, Hinrichtungen vorzunehmen, und mit militärischen Konsequenzen gedroht.

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