Los Angeles, 23. Feb (Reuters) - Der US-Logistikkonzern FedExFDX.N verklagt die US-Regierung auf Rückerstattung von Zöllen aus der Amtszeit von Präsident Donald Trump. Die Klage sei am Montag beim US-Gerichtshof für internationalen Handel eingereicht worden, geht aus den Gerichtsunterlagen hervor. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte die betreffenden Zölle vergangene Woche für illegal erklärt.
FedEx fordere eine vollständige Rückerstattung aller Zölle, die das Unternehmen gezahlt habe, heißt es in der Klageschrift. Zur Höhe der geforderten Summe machte der Konzern keine Angaben. Die Zölle waren von Trump unter Berufung auf ein Notstandsgesetz, den "International Emergency Economic Powers Act" (IEEPA), verhängt worden. Die Klage richtet sich gegen die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP), deren Leiter Rodney Scott sowie die USA. Eine Stellungnahme der Behörde oder des Weißen Hauses lag zunächst nicht vor.
Die Anwaltskanzlei Crowell & Moring, die FedEx vertritt, führt auch für andere Konzerne ähnliche Verfahren. Dazu gehören der Einzelhändler CostcoCOST.O, der Kosmetikkonzern Revlon und der Brillenhersteller EssilorLuxottica.