20. Feb (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
16.20 Uhr - US-Präsident Donald Trump zieht einen begrenzten militärischen Schlag gegen den Iran in Betracht. Auf die Frage, ob er einen solchen Schritt erwäge, um die Führung in Teheran zu einem Atomabkommen zu bewegen, sagt er vor Journalisten im Weißen Haus: "Ich denke, ich kann sagen, dass ich das in Erwägung ziehe." Weitere Einzelheiten nennt er zunächst nicht.
11.11 Uhr - Norwegen verlegt einige der rund 60 Soldaten im Nahen Osten zurück nach Norwegen sowie in andere Länder im Nahen Osten. Dies sei der Sicherheitslage in der Region geschuldet, teilt ein Sprecher der Streitkräfte des nordischen Landes mit.
00.22 Uhr - Laut einer Studie der Fachzeitschrift "The Lancet Global Health" sind in den ersten 15 Monaten des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen mehr als 75.000 Palästinenser getötet worden. Die Zahl liegt damit deutlich über den rund 49.000 Todesfällen, die von den örtlichen Gesundheitsbehörden für diesen Zeitraum gemeldet wurden. "Die gesammelten Daten legen nahe, dass bis zum 5. Januar 2025 drei bis vier Prozent der Bevölkerung des Gazastreifens gewaltsam getötet wurden und es eine beträchtliche Zahl nicht gewaltsamer Todesfälle gab, die indirekt durch den Konflikt verursacht wurden", schrieben die Autoren der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Laut der von Fachleuten geprüften Untersuchung machten Frauen, Kinder und ältere Menschen etwa 56,2 Prozent der gewaltsamen Todesfälle aus. Die Zahl der Todesopfer in Gaza ist heftig umstritten. Die Gesundheitsbehörden in Gaza, deren Zahlen die Vereinten Nationen (UN) seit Langem als verlässlich einstufen, melden 28 Monate nach Beginn des Konflikts mehr als 72.000 Tote. Zudem wird geschätzt, dass Tausende weitere unter den Trümmern zerstörter Gebäude liegen. Israel stellt die Zählungen jedoch infrage und verweist auf die Kontrolle des Ministeriums durch die Hamas.