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UN-Welternährungsprogramm warnt vor Hunger in Somalia - Gelder fehlen

ReutersFeb 20, 2026 12:32 PM

- Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) schlägt wegen einer sich verschärfenden Hungersnot in Somalia und mangelnder Finanzmittel Alarm. Ohne neue Gelder drohe die WFP-Nothilfe in Somalia bis April zum Erliegen zu kommen, erklärte die Organisation der Vereinten Nationen (UN) am Freitag. In dem ostafrikanischen Land seien schätzungsweise 4,4 Millionen Menschen von der Krise betroffen, fast eine Million von ihnen leide unter schwerem Hunger. "Die Lage verschlechtert sich in alarmierendem Tempo", sagte der WFP-Direktor für Nothilfebereitschaft, Ross Smith. Ohne Soforthilfe werde es schnell noch schlimmer werden. Somalia hatte im November den nationalen Dürrenotstand ausgerufen.

Doch das WFP, die größte Hilfsorganisation in Somalia, musste nach eigenen Angaben seine Unterstützung aufgrund von Finanzierungsengpässen bereits drastisch kürzen. Während die Hilfe zu Beginn des Jahres noch auf 2,2 Millionen Menschen ausgelegt gewesen sei, seien es nun nur noch etwas mehr als 600.000. Die Organisation vergleicht die Lage mit der Krise im Jahr 2022: Damals konnte eine schwere Hungersnot nur durch massive internationale Unterstützung abgewendet werden. Jetzt benötigt das WFP nach eigenen Angaben 95 Millionen Dollar, um den Betrieb von März bis August aufrechterhalten zu können.

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