
19. Feb (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
17.47 Uhr - Norwegen will im Frühjahr eine Konferenz des internationalen Geberkomitees für die Palästinenserhilfe (AHLC) ausrichten. Das norwegische Außenministerium teilt mit, man sei mit den USA im Gespräch darüber, wie bei dem Treffen auch der Friedensplan für den Gazastreifen erörtert werden könne. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, Norwegen habe zugestimmt, eine Veranstaltung des von ihm ins Leben gerufenen "Board of Peace" auszurichten. Das skandinavische Land leitet seit Jahrzehnten das nach den Oslo-Abkommen von 1993 bis 1995 eingerichtete Komitee.
17.22 Uhr - Die dänische Schifffahrtsbehörde hat ein ankerndes Containerschiff wegen einer nicht ordnungsgemäßen Registrierung festgesetzt. Dem Datendienstleister LSEG zufolge handelt es sich um das Schiff "Nora", das unter iranischer Flagge fährt. Ursprünglich sei das Schiff unter der Flagge der Komoren gefahren, teilt die dänische Behörde mit. Die Komoren hätten Dänemark jedoch informiert, dass das Schiff nicht in ihrem Register verzeichnet sei. Das Schiff bleibe so lange festgesetzt, bis ein Flaggenstaat nachweisen könne, dass es registriert und vollständig zertifiziert ist. Die Behörde werde das Schiff inspizieren, sobald die Wetterbedingungen dies sicher zuließen. Erst danach könne das Schiff freigegeben werden.
17.06 Uhr - Fünf Länder sagen Truppen für eine internationale Sicherheitsmission im Gazastreifen zu. Es handelt sich um Indonesien, Marokko, Kasachstan, den Kosovo und Albanien, wie der Kommandeur der Truppe, Generalmajor Jasper Jeffers, bei einem Treffen des "Board of Peace" in Washington sagt. Ägypten und Jordanien sagen zudem zu, Polizisten auszubilden. Dem Hochkommissar für den Gazastreifen, Nickolay Mladenov, zufolge bewerben sich zudem 2000 Palästinenser für eine neue palästinensische Übergangspolizei.
16.57 Uhr - US-Außenminister Marco Rubio zufolge gibt es für den Gazastreifen "keinen Plan B" außer der Initiative von US-Präsident Donald Trump. "Plan B bedeutet, in den Krieg zurückzukehren. Niemand hier will das", sagt Rubio. Das von Trump ins Leben gerufene Gremium "Board of Peace" kommt erstmals in Washington zusammen, um auf dem brüchigen Waffenstillstand vom Oktober aufzubauen.
16.40 Uhr - Für Hilfsleistungen im Gazastreifen sind US-Präsident Donald Trump zufolge mehr als sieben Milliarden Dollar zusammengekommen. Zu dem Hilfspaket beigetragen hätten Kasachstan, Aserbaidschan, die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, Usbekistan und Kuwait, sagt Trump bei der Eröffnungssitzung des von ihm ins Leben gerufenen "Board of Peace" in Washington.
16.10 Uhr - US-Präsident Donald Trump äußert sich zuversichtlich über die Verhandlungen mit der iranischen Führung. Es fänden derzeit gute Gespräche statt, sagt Trump in Washington bei der ersten Sitzung seines Friedensrates. Ziel müsse ein "bedeutsames Abkommen" mit dem Iran sein. Man werde in etwa zehn Tagen wissen, wie es weitergehe. Es stehe noch einige Arbeit bevor. Klar sei aber, der Iran dürfe nicht in den Besitz von Atomwaffen kommen, betont der Präsident.