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Merz: Spreche in China über Zusammenarbeit - Kritik an aggressiver Außenpolitik

ReutersFeb 18, 2026 7:23 PM

- Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Reise nach China in der kommenden Woche in den Kontext der weltweiten Suche nach neuen Partnern gestellt. Weil sich Außen-, Wirtschafts-, Innen- und Verteidigungspolitik nicht mehr trennen ließen, fahre er kommende Woche nach China, sagte der CDU-Vorsitzende am Mittwochabend auf einer CDU-Aschermittwochs-Veranstaltung in Trier. Er werde in Peking über die zukünftige Zusammenarbeit Europas und Deutschlands mit China sprechen. "Wir haben ein strategisches Interesse daran, Partner auf der Welt zu finden, die so denken wie wir, die so handeln wie wir und die vor allem bereit sind, gemeinsam die Zukunft so zu gestalten, dass wir ein Land in Wohlstand und mit einem hohen Maß an sozialer Sicherheit bleiben", fügte Merz hinzu.

Allerdings übte der Kanzler auch harte Kritik an der chinesischen Außenpolitik: "Plötzlich sehen wir, dass China anders als in den letzten 3000 Jahren der chinesischen Geschichte aggressiv im Südchinesischen Meer Stützpunkte ausbaut, Taiwan einkreist und offen erklärt, dass es notfalls bereit wäre, mit militärischer Gewalt die sogenannte Wiedervereinigung Chinas herbeizuführen", sagte Merz mit Blick auf die Spannungen um Taiwan, das von Peking als abtrünnige Provinz angesehen wird.

Der Kanzler wird kommende Woche mit einer Wirtschaftsdelegation nach China reisen. Zuvor hatten bereits der britische Premierminister Keir Starmer und dessen kanadischer Kollege Mark Carney China besucht.

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