
18. Feb (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
19.36 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert sich unzufrieden über die jüngsten Verhandlungen mit Russland. Das Ergebnis sei bislang nicht ausreichend, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Zwar hätten Militärvertreter bestimmte Punkte eingehend erörtert. Sensible politische Themen und ein mögliches Treffen der Staatschefs seien jedoch noch nicht hinreichend behandelt worden. Selenskyj spricht sich für weitere Verhandlungen noch im Februar aus.
15.00 Uhr - Der ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow wertet die jüngste Runde der Beratungen mit Russland in Genf als kompliziert. "Die Gespräche waren schwierig, aber wichtig", schreibt der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Beitrag auf der App Telegram. Gemeinsam mit seinem Team bereite er sich auf die nächste Runde vor, die in naher Zukunft stattfinden werde. Die von den USA vermittelten Gespräche über ein Ende des seit vier Jahren dauernden Krieges fanden am Dienstag und Mittwoch in Genf statt.
14.45 Uhr - Nach dem Ende der formellen trilateralen Beratungen in Genf hat sich der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski zu einem zweistündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen mit Vertretern der Ukraine getroffen. Dies meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA. Die formellen, von den USA vermittelten Gespräche waren zuvor nach nur zwei Stunden beendet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sie als "schwierig" bezeichnet. Er wirft Russland zudem vor, Fortschritte bei der Suche nach einer Einigung zur Beendigung des vierjährigen Krieges absichtlich zu verzögern.
13.50 Uhr - Die Ukraine verhängt Sanktionen gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und kündigt schärfere Maßnahmen gegen Minsk an. "Wir werden die Gegenmaßnahmen gegen jede Form von Lukaschenkos Unterstützung bei der Tötung von Ukrainern deutlich intensivieren", erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Selenskyj wirft Minsk vor, Russland bei dessen Angriffskrieg zu helfen. Belarus habe es Moskau ermöglicht, von seinem Territorium aus Drohnenangriffe auf die Ukraine zu steuern. "Ohne diese Hilfe hätte Russland einige Angriffe, insbesondere auf Energieanlagen und Eisenbahnstrecken, nicht ausführen können", sagt Selenskyj. Eine Stellungnahme aus Minsk liegt zunächst nicht vor.
11.40 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die jüngste Runde der trilateralen Gespräche mit Russland und den USA als schwierig. Die Parteien hätten sich jedoch auf weitere Verhandlungen verständigt. "Wir sehen, dass Fortschritte erzielt wurden, aber im Moment gehen die Positionen auseinander, weil die Verhandlungen schwierig waren", teilt Selenskyj Reportern in einem WhatsApp-Chat mit.
11.29 Uhr - Der Leiter der ukrainischen Delegation bezeichnet die Verhandlungen in Genf als substanziell. Es habe Fortschritte gegeben und eine Reihe von Fragen sei geklärt worden, sagt Rustem Umerow. Das Ziel der Ukraine bleibe ein gerechter und dauerhafter Frieden.
10.57 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, die laufenden Friedensverhandlungen zu verzögern. Die gestrigen Treffen in Genf seien schwierig gewesen, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. "Russland versucht, die Gespräche in die Länge zu ziehen, die bereits in der Endphase sein könnten."
10.50 Uhr - Die von den USA vermittelten Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Genf sind beendet. Das meldet die russische staatliche Nachrichtenagentur RIA. Die Agentur Tass zitiert den russischen Chefunterhändler Wladimir Medinski mit der Aussage, es sollten bald weitere Gespräche stattfinden.