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EXKLUSIV-Insider: US-Militär bereitet sich auf möglichen wochenlangen Einsatz im Iran vor

ReutersFeb 13, 2026 11:58 PM

- Das US-Militär bereitet sich offenbar nach Angaben von Insidern für den Fall eines Angriffsbefehls von US-Präsident Donald Trump auf einen möglichen wochenlangen Einsatz gegen den Iran vor. Dies sagten zwei US-Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten, am Freitag (Ortszeit) gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die US-Regierung hatte am Freitag die Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers in den Nahen Osten angekündigt, zusammen mit Tausenden weiteren Soldaten, Kampfflugzeugen und Zerstörern. Auf die Frage nach den Vorbereitungen für einen längeren US-Militäreinsatz sagte die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly: "Präsident Trump hat alle Optionen in Bezug auf den Iran auf dem Tisch." Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme ab.

Die derzeit stattfindenden Planungen sind den Insidern zufolge komplexer als bei früheren Einsätzen. Im Juni vergangenen Jahres hatte das US-Militär bei der Operation "Midnight Hammer" mit Tarnkappenbombern iranische Atomanlagen angegriffen. Bei einem länger anhaltenden Einsatz könnten nun auch staatliche und sicherheitsrelevante Einrichtungen des Iran getroffen werden, nicht nur die nukleare Infrastruktur, sagte einer der Insider. Die USA rechneten fest mit einer Vergeltung durch den Iran, was zu gegenseitigen Schlägen über einen längeren Zeitraum führen könnte.

US-amerikanische und iranische Diplomaten hatten in der vergangenen Woche in Oman Gespräche geführt, um die Diplomatie über das Atomprogramm Teherans wiederzubeleben. Beide Seiten haben zwar ihre Bereitschaft für eine Wiederaufnahme der Diplomatie im langjährigen Atomstreit signalisiert, jedoch will der Iran nur über sein Atomprogramm und eine Lockerung der Sanktionen verhandeln, nicht aber über das Programm für ballistische Raketen. Trump selbst sagte am Freitag bei einem Truppenbesuch im US-Bundesstaat North Carolina, es sei schwierig, eine Einigung mit dem Iran zu erzielen. "Manchmal muss man Furcht erzeugen", sagte der US-Präsident und fügte hinzu, dass Furcht das Einzige sei, was die Situation klären werde.

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