tradingkey.logo

USA genehmigen neuen Tiefwasserhafen für Ölexport in Texas

ReutersFeb 4, 2026 1:19 AM

- Die US-Regierung hat den Bau eines neuen Tiefwasserhafens für den Ölexport vor der Küste von Texas genehmigt. Das Projekt "Texas GulfLink" erlaube den Export von bis zu einer Million Barrel Rohöl pro Tag, teilte Verkehrsminister Sean Duffy am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters mit. Das Vorhaben ist Teil der Bemühungen der Regierung von Präsident Donald Trump, die US-Ölindustrie und -produktion zu stärken. Der Tiefwasserhafen soll etwa 26,6 Seemeilen vor der Küste von Brazoria County in Texas entstehen.

Bislang kann in den USA nur ein Hafen, der Louisiana Offshore Oil Port, Supertanker vollständig beladen. Andere Anlagen können die riesigen Schiffe wegen des Tiefgangs nur teilweise beladen. Der Rest des Öls muss mit kleineren Schiffen auf See umgeladen werden. Das neue Terminal werde die Fähigkeit der USA zur Abfertigung von Supertankern verbessern, sagte Duffy. Dies sei schneller, billiger und effizienter.

"Das Texas-GulfLink-Projekt ist der Beweis dafür, dass wir Arbeitsplätze im Inland und Stabilität im Ausland schaffen, wenn wir unnötige Bürokratie abbauen und unseren Sektor für fossile Brennstoffe entfesseln", sagte Duffy. Eine Stellungnahme des Betreibers Sentinel Midstream lag zunächst nicht vor. Die US-Rohölexporte waren im September nach Angaben des Energieministeriums auf durchschnittlich 4,4 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Dies war der höchste Stand seit Februar 2024.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Verwandte Artikel

KeyAI