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Festnahmen wegen Sabotage an Marine-Korvetten in Hamburg

ReutersFeb 3, 2026 1:17 PM

- Wegen Sabotage-Verdachts an Korvetten der Bundesmarine haben die Sicherheitsbehörden zwei Männer festgenommen. Ein 37-jähriger Rumäne und ein 54-jähriger Grieche wurden in Hamburg und in einem Dorf in Griechenland aufgespürt, wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg am Dienstag mitteilte.

Die Männer sollen 2025 auf einer Werft im Hamburger Hafen mehrere für die Bundesmarine bestimmte Korvetten beschädigt haben. Dabei geht es unter anderem um die "Emden". So sollen sie mehr als 20 Kilogramm Strahlkies in den Motorblock eines Schiffes gefüllt, Frischwasserleitungen zerstochen und Tankdeckel von Treibstofftanks entfernt haben. Zudem sollen sie Sicherungsschalter der Schiffselektronik deaktiviert haben.

Wären die Sabotageakte unentdeckt geblieben, hätten sie nach Angaben der Ermittler zu erheblichen Schäden an den Schiffen führen können. Ein verspätetes Auslaufen hätte zudem die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und die Schlagkraft der Truppe gefährden können, hieß es weiter.

Die Festnahmen und die Durchsuchungen der Wohnungen der Beschuldigten in Hamburg, Rumänien und Griechenland wurden über die europäische Justizbehörde Eurojust in Den Haag koordiniert. Daran beteiligt waren das Landeskriminalamt Hamburg sowie griechische und rumänische Behörden. Die Auswertung der Beweise laufe, hieß es weiter. Im Zuge der weiteren Ermittlungen werde auch die Frage möglicher Auftraggeber geprüft.

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