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UKRAINE-TICKER-Drohne unbekannter Herkunft auf Militärbasis in Polen gestürzt

ReutersFeb 2, 2026 5:40 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

18.18 Uhr - Auf einem Militärstützpunkt in Polen ist der Militärpolizei zufolge eine kleine Drohne unbekannter Herkunft abgestürzt. Der Vorfall habe sich am 28. Januar in Przasnysz im Norden des Landes ereignet. Die polnische Militärpolizei bestätigt damit einen Bericht des Hörfunksenders Radio Zet. Sicherheitskräfte hätten die Drohne über dem Stützpunkt fliegen sehen, dann sei sie auf das Gelände gestürzt, sagt ein Sprecher der Militärpolizei. "Das spielzeugähnliche Gerät wurde sichergestellt. ... Es wurde später der Militärpolizei übergeben, und derzeit laufen die Ermittlungen." Es handele sich um ein einfaches Gerät, das möglicherweise über ein Mobiltelefon gesteuert wurde und den Kontakt zu seinem Bediener verloren habe. "Im Gerät wurden keine Aufzeichnungsgeräte wie Speicherkarten oder SIM-Karten gefunden, die Daten übertragen könnten."

17.35 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich vor neuen Friedensgesprächen mit Russland zuversichtlich. Ein würdiger und dauerhafter Frieden sei realistisch zu erreichen, sagt er in Kiew nach Beratungen mit seinem Verhandlungsteam. Die ukrainische Delegation werde während der am Mittwoch beginnenden zweitägigen Gespräche in Abu Dhabi auch bilaterale Treffen mit US-Vertretern abhalten. "Wir betrachten das Dokument über bilaterale Sicherheitsgarantien mit den Vereinigten Staaten als fertiggestellt und erwarten weitere inhaltliche Arbeit an Dokumenten, die den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung betreffen", sagt Selenskyj.

16.35 Uhr - Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, reist zu Gesprächen mit Russland und der Ukraine nach Abu Dhabi. Die Unterredungen seien für Mittwoch und Donnerstag geplant, teilt ein Vertreter des US-Präsidialamtes mit.

12.20 Uhr - Die nächste Runde der von den USA vermittelten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine findet nach Angaben des Kreml am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi statt. Der ursprünglich für den 1. Februar geplante Termin sei aus terminlichen Gründen verschoben worden, sagt Sprecher Dmitri Peskow. Beide Seiten hätten ihre Differenzen in einigen Punkten verringern können. Bei komplexeren Themen gebe es jedoch bislang keine vergleichbaren Fortschritte.

12.15 Uhr - Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj keine neuen gezielten Raketen- oder Drohnenangriffe auf die landesweite Energieinfrastruktur verübt. Es habe jedoch Attacken auf Energieanlagen in den Frontregionen gegeben, teilt Selenskyj auf Telegram mit. Der Schwerpunkt der russischen Angriffe liege wie in den vergangenen Tagen auf der Transportlogistik. Beide Länder hatten am Freitag erklärt, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Gegenseite gestoppt zu haben. Der Kreml erklärte dazu am Montag lediglich, er habe früheren Äußerungen nichts hinzuzufügen.

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