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UKRAINE-TICKER-Ukraine meldet 15 Tote bei russischem Drohnenangriff auf Bus

ReutersFeb 1, 2026 4:35 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

17.23 Uhr - Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bus im Südosten der Ukraine kommen nach Angaben von Behörden und dem Energieversorger DTEK 15 Menschen ums Leben. Sieben weitere seien verletzt worden, als der Bus mit den Bergarbeitern in der Region Dnipropetrowsk getroffen wurde. Energieminister Denys Schmyhal spricht auf dem Kurznachrichtendienst Telegram von einem "zynischen und gezielten Angriff". Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

12.00 Uhr - Russland wird den Krieg in der Ukraine nach Worten des stellvertretenden Sicherheitsratschefs Dmitri Medwedew "bald" gewinnen. Er wünsche sich, dass dies so schnell wie möglich geschehe, sagt der Ex-Präsident in einem Interview mit den Nachrichtenagenturen Reuters und Tass sowie dem Kriegsblog WarGonzo. Entscheidend sei jedoch, was danach passiere: Ziel des Sieges müsse sein, neue Konflikte zu verhindern.

11.36 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt eine neue Runde der von den USA vermittelten Gespräche mit Russland an. Die trilateralen Treffen sollen am 4. und 5. Februar - Mittwoch und Donnerstag - in Abu Dhabi stattfinden, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Die Ukraine sei bereit für eine "substanzielle Diskussion". Ziel sei es, einem "echten und würdigen Ende des Krieges" näherzukommen. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

09.23 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, gezielt die Logistik und Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden zu zerstören. In der vergangenen Woche habe das russische Militär mehr als 980 Angriffsdrohnen, fast 1100 lenkbare Fliegerbomben und zwei Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Dies zeige, wie wichtig der Schutz des Luftraums weiterhin sei.

09.12 Uhr - Die Maßnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets Starlink durch Russland zeigen nach Angaben von Elon Musk Wirkung. "Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert", teilt der SpaceX-Chef auf der Plattform X mit. Die Ukraine hatte zuvor erklärt, gemeinsam mit dem US-Raumfahrtunternehmen daran zu arbeiten, dass Russland Starlink nicht mehr zur Steuerung von Drohnen nutzen kann.

09.03 Uhr - Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergej Schoigu, trifft zu Gesprächen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in China ein. Dabei soll es um die Sicherheitslage in der Region und weltweit gehen, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Sicherheitsrat. Der Besuch fällt in eine Zeit diplomatischer Bemühungen zur Beendigung des fast vierjährigen Krieges in der Ukraine.

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