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USA und Mexiko wollen Handelsabkommen überarbeiten - Folgen für deutsche Autobauer

ReutersJan 29, 2026 4:57 AM

- Die USA und Mexiko wollen ihr gemeinsames Handelsabkommen(USMCA) überarbeiten und formale Gespräche über mögliche Reformen beginnen. Das teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer am Mittwoch nach einem Treffen mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard mit. Mögliche Reformen umfassen demnach stärkere Ursprungsregeln für Industriegüter und Maßnahmen gegen das, was die US-Regierung als unerbitterliches Dumping von Industriegütern in der Region bezeichnet.

Die Gespräche sind vor allem für die deutsche Automobilindustrie von hoher Bedeutung. Konzerne wie VolkswagenVOWG.DE, BMWBMWG.DE und Mercedes-BenzMBGn.DE betreiben große Werke in Mexiko, um von dort aus zollfrei den US-Markt zu beliefern. Eine Verschärfung der Ursprungsregeln könnte dazu führen, dass ihre Fahrzeuge nicht mehr für den zollfreien Zugang qualifiziert sind. Hintergrund ist eine im Abkommen verankerte Überprüfungsklausel, die bis zum 1. Juli greift. US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen als irrelevant bezeichnet. Handelsbeauftragter Greer erklärte, eine einfache Verlängerung sei nicht im nationalen Interesse der USA.

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