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Medien: ICE-Beamter erschießt erneut Person in Minneapolis

ReutersJan 24, 2026 5:31 PM

- Im US-Bundesstaat Minnesota ist einem Medienbericht zufolge erneut eine Person von einem Beamten der Zoll- und Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Die Person, auf die geschossen worden sei, sei inzwischen verstorben, berichtete der Sender CNN am Samstagabend.

Zuvor hatte der Gouverneur von Minneapolis, Tim Walz, auf der Plattform X geschrieben, es habe erneut eine "schreckliche Schießerei durch Bundesagenten" gegeben. Er forderte ein sofortiges Ende des von US-Präsident Donald Trump forcierten Einsatzes der Behörde ICE. "Das ist widerlich. Der Präsident muss diese Operation beenden", schrieb Walz. "Ziehen Sie die Tausenden von gewalttätigen, untrainierten Beamten aus Minnesota ab. Jetzt."

Beamte der Stadt Minneapolis erklärten, sie untersuchten Berichte, wonach ein Mann im Süden von Minneapolis erschossen worden sei. "Wir bitten die Öffentlichkeit, Ruhe zu bewahren und die unmittelbare Umgebung zu meiden", hieß es in einer Mitteilung der Stadt.

Vor rund zwei Wochen war in Minneapolis bereits eine Frau von einem Beamten des ICE in ihrem Auto erschossen worden. Die US-Regierung hatte die Schüsse gerechtfertigt und erklärt, die Frau habe den Beamten angefahren. Ein Video von dem Vorfall, das ins Internet gestellt worden war, stützte diese Darstellung aber nicht.

Der Republikaner Trump hat tausende Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde in von Demokraten geführte Städte in den gesamten USA entsandt. Dies hat zu Protesten und Zwischenfällen geführt. Wiederholt hatte es Vorwürfe gegeben, Trump wolle damit Aufruhr in demokratisch geführten Bundesstaaten schüren, den es ansonsten gar nicht gegeben hätte.

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