
23. Jan (Reuters) - US-Präsident Donald Trump erhebt Anspruch auf das zu Dänemark gehörende Grönland. Er will die Insel in der Arktis kaufen. Dänemark lehnt die Forderung ab, europäische Partner unterstützen das Land. Es folgen aktuelle Entwicklungen:
11.55 Uhr - Die geplante Investitionssumme Deutschlands in der Arktis steht noch nicht fest. Das sagt ein Sprecher der Bundesregierung in Berlin. Dafür sei es noch zu früh. Die EU-Kommission hatte zuvor ein umfassendes Investitionspaket zugungsten Grönlands angekündigt. Der Sprecher ergänzt, Russland sei die größte Bedrohung für Grönland, obwohl US-Präsident Donald Trump zuletzt immer wieder Anspruch auf die Insel erhoben hatte. "Wir wollen mit den USA zusammerarbeiten."
04.20 Uhr - Die Nato hat nach den Worten von Generalsekretär Mark Rutte ihren Willen zum Schutz Grönlands vor China und Russland bekräftigt. Er habe mit US-Präsident Donald Trump in Davos eine "sehr gute Diskussion" darüber geführt, wie das Bündnis die Arktis am besten verteidigen könne, sagte Rutte auf dem Weltwirtschaftsforum. Dies betreffe nicht nur Grönland, sondern alle sieben Nato-Staaten mit Gebieten in der Arktis. China weist die Darstellung als unbegründet zurück und wirft dem Westen vor, Fakten zu verdrehen und seine Aktivitäten als Vorwand für militärische Absichten aufzubauschen.