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UKRAINE-TICKER-Selenskyj zu Treffen mit Trump in der Schweiz eingetroffen

ReutersJan 22, 2026 8:42 AM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

09.30 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Davos gereist. Die Begegnung solle um 13.00 Uhr am Rande des Weltwirtschaftsforums stattfinden, teilt ein Sprecher mit. Selenskyj hatte seine Reise nach Davos an Fortschritte in der Frage von Sicherheitsgarantien für die Ukraine und den Wiederaufbau des von Russland angegriffenen Landes geknüpft.

08.16 Uhr - Bei den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges gibt es nach den Worten des US-Sondergesandten Steve Witkoff große Fortschritte. Er werde noch am Donnerstag nach Moskau reisen, um über eine Lösung zu sprechen, kündigt Witkoff auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an. "Ich denke, wir haben eine Menge Fortschritte gemacht", sagte er. Die Verhandlungen seien auf eine letzte Frage reduziert. "Wenn also beide Seiten eine Lösung wollen, werden wir sie auch finden." Die Schaffung einer Freihandelszone in der Ukraine wäre Witkoff zufolge "bahnbrechend" für die Wirtschaft des Landes.

07.57 Uhr - Nato-Generalsekretär Mark Rutte ist Sorgen vor einem nachlassenden Engagement der USA für die Ukraine entgegengetreten. Auf die Frage, ob US-Präsident Donald Trump zur Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine stehe, antwortet Rutte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: "Ja! Daran habe ich nie gezweifelt." Man müsse den Blick auf die Ukraine gerichtet halten und dürfe in dieser Frage nicht nachlassen, fügt Rutte hinzu.

07.43 Uhr - In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem russischen Luftangriff in dieser Woche rund 3000 Wohnblöcke weiter ohne Heizung. Dies teilt Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. In der Nacht zu Donnerstag seien jedoch 227 Gebäude wieder an die Versorgung angeschlossen worden. Klitschko hatte am Dienstag mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die Wärmeversorgung Tausender mehrstöckiger Wohnhäuser bei eisigen Temperaturen unterbrochen wurde.

03.56 Uhr - Russlands Präsident Wladimir Putin spricht mit US-Gesandten über die Verwendung eingefrorener russischer Gelder. Den russischen Nachrichtenagenturen zufolge geht es dabei um den Wiederaufbau in vom Krieg betroffenen Regionen. Putin erörtert das Thema zudem am Donnerstag mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas. Außerdem prüft das russische Außenministerium eine Einladung von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme an dessen vorgeschlagenem "Friedensrat"Putin sieht dies als Teil einer Nahost-Friedenslösung. Noch vor einer Entscheidung ist Moskau bereit, die geforderte eine Milliarde Dollar aus den eingefrorenen Vermögen bereitzustellen. Als Grund dafür nennt Putin die besonderen Beziehungen Russlands zum palästinensischen Volk.

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