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Nato-Chef: Mit Trump über Verteidigung der Arktis gegen Russland und China beraten

ReutersJan 22, 2026 8:13 AM

- Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump in Davos darüber beraten, wie die transatlantische Allianz die Arktis am besten gegen Russland und China verteidigen kann. Er habe eine "sehr gute Diskussion" mit Trump darüber geführt, wie die Nato-Verbündeten gemeinsam die Sicherheit in der Arktis gewährleisten könnten, sagte Rutte am Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion auf dem Weltwirtschaftsforum. Dies schließe nicht nur Grönland ein, sondern alle sieben Nato-Staaten mit Gebieten in der Arktis.

"Ein Ergebnis der gestrigen Gespräche ist es, sicherzustellen, dass Chinesen und Russen insbesondere bei Grönland keinen Zugang zur Wirtschaft oder militärischen Zugang zu Grönland erhalten", sagte Rutte. Trumps Ambitionen, Grönland zu erwerben, haben die Nato-Allianz belastet. Der US-Präsident hatte wiederholt erklärt, er wolle das dänische Überseegebiet aus Gründen der nationalen Sicherheit erwerben. Am Mittwoch schloss Trump in seiner Rede in Davos jedoch den Einsatz von Gewalt aus und deutete nach Gesprächen mit Rutte an, dass eine Einigung in dem Streit in Sicht sei. Zugleich zog er seine Drohung mit neuen Zöllen für einzelne europäische Staaten zurück.

Weitere Gespräche sollen auf einem Treffen in der vergangenen Woche in Washington aufbauen, an dem die USA sowie Delegationen aus Dänemark und Grönland teilnahmen. Am Vormittag hält Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos seine Rede.

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