
22. Jan (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat zusätzliche Zölle gegen mehrere Länder Europas angekündigt, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. Es folgen aktuelle Entwicklungen:
04.21 Uhr - Der Vorstoß von US-Präsident Donald Trump in der Grönland-Frage hat einem Medienbericht zufolge zu erheblichen Spannungen unter seinen engsten Beratern geführt. Demnach drängten Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio auf einen diplomatischen Mittelweg. Dagegen sei der stellvertretende Stabschef Stephen Miller offen dafür gewesen, eine Annexion und den Einsatz militärischer Gewalt als Optionen beizubehalten, hieß es unter Berufung auf zwei Quellen im Weißen Haus. Die Idee, Strafzölle als Druckmittel einzusetzen, sei von Handelsminister Howard Lutnick gekommen.
02.27 Uhr - Die Frage, ob Grönland bei Dänemark verbleibt, kommt nach den Worten von Nato-Generalsekretär Mark Rutte bei seinem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump nicht zur Sprache. Das sagt Rutte in einem Interview des Senders Fox News. Trump gehe es darum, wie die Arktis angesichts der zunehmenden Aktivitäten von Chinesen und Russen geschützt werden könne. Zuvor hatte Trump ein Rahmenabkommen zu Grönland verkündet und seine Zolldrohungen zurückgezogen.