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USA sichten beschlagnahmte venezolanische Öltanker vor Puerto Rico

ReutersJan 22, 2026 2:45 AM

- Zwei von den USA im Zuge ihrer Kampagne gegen Venezuela beschlagnahmte Öltanker sind am Mittwoch in der Nähe von Puerto Rico gesichtet worden. Dies meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Augenzeugen und Daten von Tankertrackers.com. Es handelt sich um den Supertanker M Sophia und den kleineren Tanker Galileo. Ihre Ortungssender waren abgeschaltet, weshalb ihr Standort seit der Beschlagnahmung Anfang Januar unbekannt war. US-Behörden äußerten sich zunächst nicht zu den Plänen für die Schiffe.

Die beiden Schiffe gehören zu sieben Tankern, die von den USA in den vergangenen Wochen im Zusammenhang mit venezolanischen Ölexporten aufgebracht wurden. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, die Intervention ziele darauf ab, den Drogenhandel zu stoppen. Anfang Januar hatten US-Einheiten den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro gefangen genommen. Erklärtes Ziel der Regierung in Washington ist es, Einfluss auf die Regierungsführung in Venezuela zu nehmen und den am Boden liegenden Ölsektor des Landes mit Hilfe großer US-Ölkonzerne wieder aufzubauen. Experten zufolge stellen viele der Tanker, die mit Venezuela in Verbindung stehen, eine Gefahr für die Schifffahrt dar, da sie oft über 20 Jahre alt sind und ihnen Sicherheitszertifikate sowie eine angemessene Versicherung fehlen.

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