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WDHLG-Trump erwägt Rolle für Oppositionsführerin Machado in Venezuela

ReutersJan 21, 2026 5:40 AM

- Nach der Gefangennahme und Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro erwägt US-Präsident Donald Trump eine Einbindung der Oppositionsführerin Maria Corina Machado in die politische Zukunft ihres Landes. Er denke darüber nach, sie in irgendeiner Form zu beteiligen, sagte Trump am Dienstag im Weißen Haus. Eine konkrete Rolle nannte er jedoch nicht. "Wir sprechen mit ihr, und vielleicht können wir sie irgendwie einbinden", sagte Trump. "Ich würde das gerne tun."

Der US-Präsident scheint damit einen Kurswechsel einzuleiten. Zuvor hatte er die Popularität Machados und ihre Führungsqualitäten infrage gestellt. Die Oppositionsführerin hatte Trump in der vergangenen Woche getroffen und ihm dabei ihren Friedensnobelpreis überreicht. Ihre Partei hatte für sich beansprucht, die Präsidentschaftswahl 2024 mit 70 Prozent der Stimmen gewonnen zu haben.

Trump äußerte sich zudem zufrieden über die Zusammenarbeit mit der derzeitigen Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez. "Ich war so sehr gegen Venezuela eingestellt, jetzt liebe ich Venezuela", sagte er vor Journalisten. Die Kooperation laufe sehr gut. Die Übergangspräsidentin Rodriguez war Teil der sozialistischen Regierung von Maduro, dem Menschenrechtsorganisationen Unterdrückung der Opposition, Korruption, Missachtung demokratischer Prinzipien und Misswirtschaft vorwarfen. Millionen Venezolaner haben während der jahrelangen Herrschaft der sozialistischen Partei das Land verlassen, um Perspektivlosigkeit, Unterdrückung und Armut zu entkommen.

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