
Frankfurt, 20. Jan (Reuters) - Ein Hautkrebs-Impfstoff der US-Pharmakonzerne ModernaMRNA.O und MerckMRK.N senkt in Kombination mit der Krebsimmuntherapie Keytruda das Risiko eines Wiederauftretens der Krankheit oder des Todes um 49 Prozent. Dies geht aus den Daten einer fünfjährigen Nachbeobachtung im Rahmen einer Studie hervor, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Das Ergebnis bestätige damit die bereits nach drei Jahren beobachtete Wirksamkeit. Der Impfstoff mit dem Namen Intismeran Autogen wurde an Patienten mit Hochrisiko-Melanomen getestet, deren Tumoren operativ entfernt worden waren. Er wird für jeden Patienten auf Grundlage der genetischen Signatur seines Tumors entwickelt. Moderna und Merck testen die Kombinationsbehandlung nun in acht größeren Studien bei verschiedenen Krebsarten wie Lungen-, Blasen- und Nierenkrebs.