
20. Jan (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat zusätzliche Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angedroht, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. Es folgen aktuelle Entwicklungen:
09.48 Uhr - US-Finanzminister Scott Bessent zeigt sich zuversichtlich, dass die europäischen Regierungen die Spannungen wegen des angestrebten Kaufs Grönlands durch die USA nicht ausweiten. "Ich bin zuversichtlich, dass die Staats- und Regierungschefs nicht eskalieren werden und dass dies für alle zu einem sehr guten Ergebnis führen wird", sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Es werde eine Lösung gefunden.
06.50 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung nach einem Erwerb Grönlands durch die USA bekräftigt und die dänische Arktis-Insel als entscheidend für die nationale und weltweite Sicherheit bezeichnet. Er habe deswegen ein "sehr gutes" Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Grönland ist für die nationale und weltweite Sicherheit unerlässlich", erklärt Trump. "Es kann kein Zurück geben – darüber sind sich alle einig!" Er kündigt zudem Gespräche über einen Erwerb Grönlands auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in dieser Woche an. Dänemark könne das riesige Territorium nicht schützen. "Wir müssen es haben", sagt Trump vor Reportern in Florida. "Ich kenne die führenden Politiker, das sind sehr gute Leute, aber sie fahren nicht einmal dorthin."