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GRÖNLAND-TICKER-Insider: Kanada erwägt Truppenentsendung nach Grönland

ReutersJan 19, 2026 5:08 PM

- US-Präsident Donald Trump hat zusätzliche Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angedroht, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

17.55 Uhr - Kanada zieht Insidern zufolge die Entsendung eines kleinen Truppenkontingents für Nato-Übungen nach Grönland in Betracht. Das Militär habe der Regierung entsprechende Pläne vorgelegt und warte nun auf eine Entscheidung von Premierminister Mark Carney, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Carney muss zwischen der Solidarität mit europäischen Verbündeten und dem Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump abwägen. Dieser hat in der Vergangenheit nicht nur mit einer Übernahme Grönlands, sondern auch mit einer Annexion Kanadas gedroht.

17.45 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt die USA im Streit um Grönland vor der Verhängung von Strafzöllen. "Souveränität ist kein Handelsgut", schreibt sie auf der Social-Media-Plattform X. "Wir haben kein Interesse daran, einen Streit anzufangen, aber wir werden unsere Position behaupten." Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen. Die Sicherheit in der Arktis sei ein gemeinsames transatlantisches Interesse, das man mit den US-Verbündeten besprechen könne. "Aber Zolldrohungen sind nicht der richtige Weg, dies anzugehen", fügt Kallas hinzu. Ihre Äußerungen folgten auf ein Treffen mit dem dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt in Brüssel.

17.35 Uhr - Eine Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland ist nach den Worten des dänischen Außenministers Lars Løkke Rasmussen Sache der gesamten Europäischen Union. Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister am Montag vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden. Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte, fügt er hinzu. "Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen."

17.00 Uhr - US-Finanzminister Scott Bessent warnt die europäischen Regierungen vor Vergeltungsmaßnahmen im Streit um Grönland. "Ich halte das für sehr unklug", sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos auf die Frage nach handelspolitischen Gegenmaßnahmen. Europa solle nicht an den Absichten von US-Präsident Donald Trump zweifeln. "Ich habe mit Präsident Trump gesprochen, und es gibt offenbar viele Reaktionen", sagt Bessent. "Ich denke, jeder sollte den Präsidenten beim Wort nehmen." Einem Medienbericht aus der vergangenen Woche zufolge schließt Trump eine gewaltsame Übernahme Grönlands nicht aus, sollte Dänemark ein Kaufangebot der USA ablehnen.

14.13 Uhr - Im Streit um den US-Anspruch auf die dänische Insel Grönland hat Kanzler Friedrich Merz darauf verwiesen, dass die USA selbst die Zahl ihrer Soldaten auf der arktischen Insel drastisch reduziert haben. "Derzeit sind es 200", sagt der CDU-Vorsitzende in Berlin. Mit Blick auf die Äußerung von US-Präsident Donald Trump fügt Merz hinzu, dass "offensichtlich die Bedrohungsanalyse auch der Vereinigten Staaten selbst nicht so dramatisch (ist), wie sie im Augenblick vorgetragen wird". Dies bedeute nicht, dass sich die Sicherheitslage Grönlands nicht verschlechtern könne. Auch Deutschland sei bereit, dem Rechnung zu tragen - bei Wahrung der territorialen Integrität Grönlands und Dänemarks.

14.15 Uhr - Die deutsche Chemieindustrie warnt angesichts der von den USA angedrohten neuen Zölle im Streit um Grönland vor einer neuen Zollspirale. Eine solche Eskalation würde hohe wirtschaftliche Kosten verursachen und die Unsicherheit für die Branche erhöhen, was Investitionsentscheidungen erschwere. Mit der Androhung sei ein neuer Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen erreicht, sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup. Europas Antwort könne nur Einigkeit heißen. Die EU müsse vorsorglich ein schlüssiges Maßnahmenpaket vorbereiten.

14.00 Uhr - Dänemark sagt einem Bloomberg-Bericht zufolge angesichts des Streits mit den USA um Grönland die Teilnahme am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ab. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf das WEF: "Wir können bestätigen, dass die dänische Regierung diese Woche nicht in Davos vertreten sein wird." Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Stoere dagegen wird seinem Büro zufolge zum Weltwirtschaftsforum reisen.

13.48 Uhr - Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz hat Dänemark und Grönland im Streit mit den USA Solidarität bekundet. Es gelte das Prinzip der territorialen Integrität, betont er nach dem CDU-Bundesvorstand. Die von den USA angedrohten Zollerhöhungen müssten letztlich von den US-Bürgern gezahlt werden, würden aber auch die deutsche und europäische Wirtschaft treffen.

10.45 Uhr - US-Präsident Donald Trump würde mit einer US-Übernahme des zu Dänemark gehörenden Grönlands nach Ansicht des Kreml in die Weltgeschichte eingehen. Er wolle nicht sagen, ob ein solcher Schritt gut oder schlecht sei, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Er stelle lediglich eine Tatsache fest. Auch Russland beansprucht Territorium anderer souveräner Staaten.

10.20 Uhr - Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker hat Dänemark und Grönland angesichts der US-Zolldrohung im Streit um die dänische Arktisinsel die "volle Solidarität" zugesichert. Die Souveränität und territoriale Integrität müssten ausnahmslos respektiert werden, sagt Stocker. Entscheidungen über die Zukunft Grönlands könnten nicht über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen werden. Die EU müsse geschlossen reagieren und dabei auf Dialog und Deeskalation setzen. Gleichzeitig müsse sie ihre wirtschaftliche Stärke nutzen und "alle zur Verfügung stehenden Instrumente in Betracht ziehen". Österreich selbst ist von der jüngsten Zolldrohung der USA nicht betroffen.

09.50 - Frankreichs Finanzminister Roland Lescure will als Reaktion auf Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland ein Treffen mit seinen G7-Amtskollegen einberufen. Es solle "in den kommenden Tagen" stattfinden, um über Handel und Souveränität zu beraten, sagt Lescure bei einem Treffen mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil in Berlin. "Wir stehen voll und ganz an der Seite Grönlands und Dänemarks." Erpressung unter Freunden sei "inakzeptabel". Trump hatte zuvor mit zusätzlichen Zöllen gegen Deutschland, Frankreich und andere europäische Länder gedroht für den Fall, dass den USA der Kauf Grönlands verweigert werde.

09:40 Uhr - Der Industriekonzern ThyssenkruppTKAG.DE hat sich besorgt wegen der von US-Präsident Donald Trump im Grönlandstreit angekündigten zusätzlichen Zölle gegen europäische Verbündete geäußert. "Bereits heute unterliegen die meisten EU-Exporte einem Zollsatz von 15 Prozent, für Stahl und Stahlprodukte sogar von 50 Prozent", erklärt der Konzern. Derzeit sei unklar, ob und in welchem Umfang weitere Zölle tatsächlich erhoben werden und ob auch Stahlimporte zusätzlich mit weiteren zehn Prozent belastet werden sollten. "Diese Unsicherheit trifft die exportorientierte Industrie – unsere Kunden – und verschärft die ohnehin angespannte handelspolitische Lage."

09.00 Uhr - Auch in der CDU verschärft sich der Ton gegenüber den USA. Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Sepp Müller fordert eine harte Antwort der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump. Sollte dieser die rote Linie bei Grönland überschreiten, würden die USA dies zu spüren bekommen, sagt der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv. "Und das wird die Digitalsteuer sein", betont Müller mit Blick auf die US-Techkonzerne. Details nennt er nicht.

06.50 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat im Streit um Grönland nachgelegt. Die Nato habe Dänemark 20 Jahre lang gesagt, es müsse "die russische Bedrohung von Grönland fernhalten", schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Dänemark sei dazu jedoch leider nicht in der Lage gewesen. "Jetzt ist es an der Zeit, und es wird getan werden!!!" Trump begründet seit Längerem seine Forderung einer US-Übernahme von Grönland damit, dass die dänische Insel wegen einer zunehmenden Präsenz Russlands und Chinas in der Arktis für die Sicherheitsinteressen der USA unverzichtbar sei.

22.22 Uhr - Die EU und Großbritannien sind fest entschlossen, die Souveränität Grönlands und des Königreichs Dänemark zu wahren, teilt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Auf X schreibt sie, sie habe die Entwicklungen um Grönland mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besprochen. "Wir werden unsere strategischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen stets schützen", so von der Leyen. "Wir werden diesen Herausforderungen für unsere europäische Solidarität mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit begegnen."

21.29 Uhr - Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, will in den kommenden Tagen einen Sonder-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs einberufen. Dabei solle die Reaktion der EU auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump erörtert werden, eine Welle steigender Zölle gegen europäische Verbündete zu verhängen, solange die USA nicht Grönland kaufen dürften, schreibt Costa in einem Eintrag auf Social Media. Seine Konsultationen mit den EU-Mitgliedern hätten gezeigt, dass diese sich stark für Dänemark und Grönland einsetzten und bereit seien, sich gegen jede Form von Zwang zu wehren. Dabei seien sie weiter bereit, konstruktiv mit den USA zusammenzuarbeiten. Ein EU-Insider sagte, der Gipfel werde wahrscheinlich am Donnerstag stattfinden. Es sei ein persönliches Treffen geplant, also keine Video-Schalte.

19.40 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat der US-Wirtschaft nach Angaben des EVP-Chef Manfred Weber durch sein Vorgehen im Streit um Grönland bereits erheblichen Schaden zugefügt. "Trump wird den zollfreien Zugang seiner amerikanischen Produkte in den europäischen Binnenmarkt nicht bekommen", sagt der CSU-Politiker im ZDF. "Das habe ich gemeinsam mit den anderen Fraktionschefs heute Nacht entschieden - ein erstes klares Signal", fügt Weber mit Blick auf Absprachen im Europäischen Parlament hinzu. Die Ratifikation des ausgehandelten US-EU-Handelsabkommen liege damit auf Eis. Es sah 15 Prozent Zollsätze für EU-Waren in den USA und Zollfreiheit für US-Waren in der EU vor. "Donald Trump muss uns beweisen, (...) dass wir mit ihm regelbasiert arbeiten können, sonst macht die gesamte Ratifikation keinen Sinn", warnt der EVP-Fraktionschef. Die EU sei alles andere als machtlos.

18.18 Uhr - Kanzler Friedrich Merz hat das Bundeskabinett am Sonntagnachmittag über die Lage nach den von US-Präsident Donald Trump angekündigten zusätzlichen Strafzöllen gegen europäische Staaten wie Deutschland unterrichtet. Das wird Reuters aus Regierungskreisen bestätigt. Einzelheiten werden nicht genannt. Zudem teilt Nato-Generalsekretär Mark Rutte mit, er habe mit Trump über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis gesprochen. Auch hier wurden keine Details genannt.

16.01 Uhr - Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer fordert eine entschiedene Reaktion der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit. "Die Antwort darauf muss eindeutig und geschlossen sein: Grönland steht nicht zum Verkauf", sagt die Chefin des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der "Süddeutschen Zeitung". "Europa muss mit der klaren Ansage reagieren, dass es bereit ist, den wirtschaftlichen Preis einer Zollerhöhung für seine Souveränität zu zahlen." Trumps Zolldrohung zeige, dass es nicht um die Sicherheitslage in der Arktis gehe. "Es geht um die Annexion ausländischen Territoriums, um die Verschiebung von Grenzen durch die einseitige Androhung von Gewalt", sagt Schnitzer.

14.50 Uhr - Irland geht davon aus, dass die Europäische Union mit Vergeltungsmaßnahmen für den Fall von US-Strafzöllen im Streit um Grönland reagieren wird. Europa werde ohne Zweifel zurückschlagen, sollten die Zölle verhängt werden, sagt der irische Ministerpräsident Micheal Martin dem Sender RTE. Dies werde zu einer weltweit sehr ernsten Lage führen. "Natürlich muss es einen Dialog geben, um das zu verhindern." Ein Einsatz des EU-Instruments zur Abwehr wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen sei jedoch verfrüht. Es könnte aber als eine Option auf den Tisch kommen.

13.15 Uhr - Grönland hat den europäischen Staaten für ihre anhaltende Unterstützung im Streit über den US-Anspruch auf die dänische Arktisinsel trotz neuer Zolldrohungen aus Washington gedankt. "Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten, die nicht nur Anstand, sondern auch großen Mut erfordern", erklärte die für Wirtschaft, Energie und Rohstoffe zuständige grönländische Ministerin Naaja Nathanielsen in einer Mitteilung.

13.00 Uhr - Der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die EU zerschlagen zu wollen, weshalb man eine klare Botschaft an Washington senden müsse. "Donald Trump braucht Klartext. Vorgemacht hat das Brasiliens Präsident Lula mit Erfolg, als er ihn mit harten Gegenzöllen zum Einlenken gebracht hat", sagt der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion der Nachrichtenagentur Reuters. "Eine ähnlich präzise, geschlossene Antwort sollte durch die EU vorbereitet sein. Und trotz jüngster Entwicklungen darf die europäische Gemeinschaft in der Solidarität zu Grönland und Dänemark nicht einknicken." Spätestens mit der im November 2025 veröffentlichten Nationalen Sicherheitsstrategie der US-Regierung hätte "auch dem Letzten" klar geworden sein müssen, dass Trump Europa spalten und die EU zerschlagen wolle. Deshalb seien die neu angekündigten Zölle keine Überraschung. Europa dürfe sich davon nicht einschüchtern lassen.

11.45 Uhr - Der niederländische Außenminister David van Weel hat die Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump gegen europäische Verbündete im Grönland-Streit als unnötige Erpressung kritisiert. Dieses Vorgehen Trumps helfe weder der Nato noch Grönland, sagt van Weel im niederländischen Fernsehen. Die Nato-Übung auf Grönland, an der sich die acht europäischen Länder beteiligen, gegen die Trump seine Zolldrohung gerichtet hat, solle die Bereitschaft Europas zeigen, beim Schutz der dänischen Arktisinsel zu helfen. Trump sollte die diplomatischen Bemühungen im Streit über seinen Anspruch auf Grönland nicht mit dem transatlantischen Handel verknüpfen.

11.40 Uhr - Die Grünen dringen angesichts der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zusatzzölle auf eine harte Antwort Europas. "Appeasement reicht nicht aus, wenn Trump vor unseren Augen die Weltordnung in Trümmer legt", sagt Parteichefin Franziska Brantner den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Dies sei eine "historische Bewährungsprobe für den Kanzler". Brantner fordert eine Digitalabgabe auf US-Tech-Konzerne und gezielte Zölle auf Produkte aus Trumps Unternehmerkreisen.

11.10 Uhr - Der Maschinenbauverband VDMA fordert eine harte Haltung der EU gegenüber der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", sagt VDMA-Präsident Bertram Kawlath. "Wenn die EU hier nachgibt, wird es den amerikanischen Präsidenten nur ermutigen, die nächste aberwitzige Forderung zu stellen und mit weiteren Zöllen zu drohen." Solange mit Strafzöllen gedroht werde, dürfe das Europäische Parlament keinen Zollkürzungen für die USA zustimmen. Die EU-Kommission solle den Einsatz ihres Instruments gegen handelspolitische Zwangsmaßnahmen prüfen. Dieses Instrument ermöglicht es der EU, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn wirtschaftlicher Druck ausgeübt wird, um politische Entscheidungen zu erzwingen. Grönland sei ein Teil Europas und müsse es bleiben.

11.00 Uhr - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kritisiert die angekündigten US-Zölle scharf. "Die angekündigten Zölle zeigen leider erneut, wie unberechenbar die US-Handelspolitik geworden ist", sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Der Einbruch der deutschen Exporte in die USA um fast zehn Prozent im Jahr 2025 wäre damit "nur ein Aufgalopp". Der US-Präsident verknüpfe nun politische Ziele in "inakzeptabler Weise" mit wirtschaftlichem Druck gegen einzelne EU-Staaten. Die Europäische Union müsse geschlossen handeln und dürfe sich nicht spalten lassen. Eine Senkung der EU-Zölle auf US-Industriegüter sei damit unwahrscheinlich geworden.

8.30 Uhr - Eine US-Invasion in Grönland würde nach den Worten des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez den russischen Präsidenten Wladimir Putin "zum glücklichsten Mann der Welt machen". "Warum? Weil sie seinen versuchten Einmarsch in die Ukraine legitimieren würde", sagte Sanchez der Zeitung "La Vanguardia". Jede militärische Aktion der USA gegen die Insel würde der Nato schaden. "Sollten die Vereinigten Staaten Gewalt anwenden, wäre das der Todesstoß für die Nato. Putin wäre doppelt erfreut."

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