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Klingbeil zu US-Zolldrohungen - "Lassen uns nicht erpressen"

ReutersJan 19, 2026 8:27 AM

- Im Zollstreit mit den USA haben Deutschland und Frankreich eine geschlossene europäische Antwort auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump angekündigt. "Wir lassen uns nicht erpressen", sagte Bundesfinanzminister und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil am Montag in Berlin an der Seite seines französischen Kollegen Roland Lescure. Man bereite mit den europäischen Partnern Gegenmaßnahmen für den Fall vor, dass Trump seine Drohung im Grönland-Streit aufrechterhalte. Dazu gehöre, das bisherige Zollabkommen mit den USA auf Eis zu legen. Zudem könnten bis zum 6. Februar ausgesetzte europäische Zölle auf US-Importe in Kraft treten.

Zugleich betonte Klingbeil, er habe kein Interesse an einer Eskalation. "Unsere Hand ist ausgestreckt, aber wir sind nicht bereit, uns erpressen zu lassen." Man werde mit den Vereinigten Staaten im Gespräch bleiben. Trump suche jedoch ständig die Provokation und das Gegeneinander. "Hier müssen wir Europäer deutlich machen: Die Grenze ist erreicht", sagte Klingbeil. Die deutsch-französische Achse sei gerade in diesen turbulenten Zeiten entscheidend für ein starkes Europa.

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