
14. Jan (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen in Nahost. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
18.00 Uhr - Die USA beginnen nach eigenen Angaben mit der Einsetzung einer Übergangsverwaltung für den Gazastreifen die zweite Phase ihres Plans für die Küstenregion. Vorgesehen seien neben einer Verwaltung aus palästinensischen Technokraten eine vollständige Entmilitarisierung und ein Wiederaufbau, erklärt der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff. Zudem fordern die USA die Hamas zur sofortigen Herausgabe der letzten getöteten Geisel auf. Andernfalls drohten ernsthafte Konsequenzen, schreibt Witkoff auf der Plattform X.
17.40 Uhr - Diplomaten haben bei der libanesischen Hisbollah-Miliz einem Insider zufolge um einen garantierten Verzicht auf ein Eingreifen für den Fall eines Angriffs auf den Iran ersucht. Die vom Iran unterstützte Gruppe habe zwar keine pauschale Zusage gemacht, sagt eine mit den Überlegungen der Hisbollah vertraute Person aus dem Libanon. Die Hisbollah plane jedoch kein Eingreifen, sofern ein Angriff auf den Iran für dessen Führung nicht "existenziell" sei. Die Gruppe sei vergangene Woche auf diplomatischem Wege kontaktiert worden.
13.40 Uhr - Das Bundesinnenministerium will keine Position zu dem von Rheinland-Pfalz ausgerufenen Abschiebstopp von Flüchtlingen nach Iran nehmen. Eine Sprecherin verweist darauf, dass die Länder für Abschiebungen zuständig seien.
06.50 Uhr - Die Zahl der bei den Protesten im Iran getöteten Menschen ist nach Angaben der Menschenrechtsgruppe HRANA auf 2571 gestiegen. 2403 der ums Leben Gekommenen seien Demonstranten, 147 regierungsnahe Personen, zwölf Minderjährige und neun unbeteiligte Zivilisten, teilt die Gruppe mit Sitz in den USA mit. Ein iranischer Regierungsvertreter hatte am Dienstag von etwa 2000 Getöteten gesprochen.