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GM-Chefin: E-Autos trotz Rückschlägen weiter das langfristige Ziel

ReutersJan 13, 2026 10:14 AM

- Die Chefin des größten US-Autobauers General MotorsGM.N, Mary Barra, gibt das Elektroauto trotz der verbrennerfreundlichen Politik von US-Präsident Donald Trump nicht verloren. Die in den USA gelockerten Anforderungen beim Kraftstoffverbrauch hätten auch GM dazu gezwungen, weniger in Elektroautos und mehr in Verbrennungsmotoren und Hybride zu investieren. Dennoch seien batteriebetriebene Fahrzeuge weiterhin das langfristige Ziel, erklärte Barra am Montag (Ortszeit) vor der Automesse in Detroit. "Ohne die Anreize wird es länger dauern, aber ich glaube immer noch, dass wir es mit der Zeit schaffen werden." Sie sei überrascht, wie schnell sich andere Autohersteller vom E-Auto zurückziehen. "Wir wissen nicht, was 2029, 2030 und 2032 passieren wird."

Die US-Regierung hat im September eine Steuergutschrift von 7500 Dollar für Elektroautos abgeschafft und Abgasnormen, die für Klimaschutzziele verschärft worden waren, gelockert. Das führte zu einem drastischen Nachfragerückgang bei Elektroautos.

Barra bekräftigte, dass GM Plug-in-Hybridfahrzeuge entwickelt und auch traditionelle Hybride prüft. GM werde sich jedoch weiterhin verstärkt auf Elektrofahrzeuge konzentrieren, da diese für die Kunden das bessere Produkt seien. Das Laden werde einfacher und die Preise für E-Autos würden sinken. Der Autobauer wolle flexibel bleiben, um sich an mögliche Gesetzesänderungen künftiger Regierungen anpassen zu können. Mehrere große Automobilhersteller, darunter auch der direkte GM-Konkurrent FordF.N, haben ihre Ambitionen im Bereich der Elektromobilität zurückgefahren.

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