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Blatt: Trump-Berater drängen beim Iran auf Diplomatie statt Militär

ReutersJan 12, 2026 8:47 PM

- In der US-Regierung drängen einem Medienbericht zufolge führende Berater von Präsident Donald Trump auf eine diplomatische Lösung im Konflikt mit dem Iran. Unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance plädierten sie dafür, vor einem möglichen Militärschlag zunächst auf Gespräche zu setzen, wie das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf Regierungsvertreter berichtete. Demnach prüft das Weiße Haus ein Gesprächsangebot Teherans zum iranischen Atomprogramm. Die Nachrichtenagentur Reuters und andere Medien haben berichtet, dass Trump am Dienstag mit seinen Beratern das weitere Vorgehen in der Iran-Frage erörtern will. Trump hatte am Sonntag erklärt, er wäge verschiedene Optionen ab, darunter auch militärische.

Hintergrund sind die landesweiten Proteste gegen die iranische Führung. Die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana geht inzwischen von 572 Toten aus, darunter 69 Sicherheitskräfte. Mehr als 10.690 Menschen seien festgenommen worden. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat erklärt, die Lage sei vollständig unter Kontrolle. Der Informationsfluss aus der Islamischen Republik ist seit Tagen durch eine von den Behörden verhängte Internetsperre eingeschränkt.

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