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Chipfirma OmniVision mit starkem Börsendebüt in Hongkong

ReutersJan 12, 2026 9:20 AM

- Beim Hongkonger Börsendebüt von OmniVision0501.HK haben Anleger am Montag beherzt zugegriffen. Die Aktien des chinesischen Halbleiter-Herstellers schlossen auf ihrem Tageshoch von 121,80 Hongkong-Dollar, gut 16 Prozent über dem Ausgabepreis von 104,80 Hongkong-Dollar. Im Rahmen dieser Zweitnotiz sammelte der weltweit drittgrößte Anbieter optischer Sensoren 4,8 Milliarden Hongkong-Dollar (527 Millionen Euro) bei Investoren ein. Die Papiere von OmniVision werden bereits seit 2017 an der Börse Shanghai gehandelt. Diese Titel603501.SS legten 1,6 Prozent zu.

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben 70 Prozent der Einnahmen aus der Zweitnotiz in Forschung und Entwicklung stecken. Der Rest sei unter anderem zur Finanzierung internationalen Wachstums und für Übernahmen vorgesehen. Dem Branchendienst Frost & Sullivan zufolge beherrscht OmniVision gemessen am Umsatz knapp 14 Prozent des weltweiten Marktes für optische Sensoren.

Nach regulatorischen Reformen zieht die Zahl der Börsengänge in Hongkong an. Im vergangenen Jahr debütierten 115 Firmen in der ehemaligen britischen Kronkolonie. Dabei sammelten sie insgesamt umgerechnet fast 32 Milliarden Euro an frischem Kapital ein. In der vergangenen Woche hatten die "KI-Tiger" Zhipu2513.HK und MiniMax0100.HK mit starken Debüts für Furore gesorgt. Die beiden Startups gelten als Hoffnungsträger beim Wettlauf um die technologische Führung bei Künstlicher Intelligenz (KI). Die Halbleiterfirma GigaDevice603986.SS hat für Dienstag ihre Erstnotiz in Hongkong angekündigt. Das Volumen dieser Zweitemission des Anbieters von Speicherchips und Mikrocontrollern beläuft sich auf umgerechnet 514 Millionen Euro.

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