
08. Jan (Reuters) - Die USA haben bei einem Militäreinsatz in Venezuela Machthaber Nicolas Maduro in ihre Gewalt gebracht und nach New York in ein Gefängnis gebracht. Es folgen wichtige Entwicklungen:
14.25 Uhr - Die USA wollen China keine große Kontrolle über Venezuela zugestehen. Es gebe jedoch Raum für wirtschaftliche Aktivitäten beider Länder, sagt US-Energieminister Chris Wright dem Sender Fox Business Network. Er erwarte, dass der US-Ölkonzern ChevronCVX.N seine Geschäfte in Venezuela rasch ausbauen werde. Auch die US-Energiekonzerne ConocoPhillipsCOP.N und Exxon MobilXOM.N wollten dort eine Rolle spielen.
08.45 Uhr - US-Präsident Donald Trump lässt die Dauer der US-Aufsicht über Venezuela offen. "Nur die Zeit wird es zeigen", sagt er in einem Interview mit der Zeitung "New York Times". Auf die Frage, ob es sich um drei Monate, sechs Monate, ein Jahr oder länger handeln werde, sagt Trump: "Ich würde sagen, viel länger."
03.52 Uhr - US-Ölkonzerne fordern einem Medienbericht zufolge von der Regierung in Washington ernsthafte Garantien für umfangreiche Investitionen in Venezuela. Die Manager dringen auf starke rechtliche und finanzielle Absicherungen, bevor sie Kapital zusagen, wie die Zeitung "Financial Times" berichtet. US-Präsident Donald Trump drängt die Konzerne, in den südamerikanischen Ölsektor zu investieren. Am Freitag ist dazu ein Treffen im Weißen Haus geplant.