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UKRAINE-TICKER-Selenskyjs Stabschef lobt "konkrete Ergebnisse" bei Pariser Gesprächen

ReutersJan 7, 2026 10:54 AM

- Es folgen Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

11.26 Uhr - Der neue ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow hat am zweiten Tag der Pariser Gespräche für eine Beendigung des russischen Angriffskriegs weitere Ergebnisse in Aussicht gestellt. "Nicht alle Informationen können öffentlich gemacht werden, aber es gibt bereits konkrete Ergebnisse, und unsere Arbeit geht weiter", teilt der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die nationalen Interessen der Ukraine würden verteidigt. Die Ukraine sucht bei den Gesprächen die Unterstützung ihrer Verbündeten für den Fall eines Waffenstillstands. Sie wehrt sich jedoch gegen die russische Forderung, die östliche Industrie-Region Donbass abzutreten. Budanows Äußerung folgt auf eine Erklärung Selenskyjs vom Dienstagabend. Demzufolge hatten Vertreter der USA und der Ukraine "einige Ideen" zur Lösung der Gebietsfrage erörtert. Den ukrainischen Angaben zufolge haben die USA die Idee einer freien Wirtschaftszone in Teilen der Region ins Spiel gebracht, aus denen sich die Ukraine zurückziehen würde.

10.14 Uhr - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat betont, dass die Bundesregierung einen Waffenstillstand in der Ukraine durch den Einsatz von Bundeswehr auf Nato-Gebiet absichern will. "Ich sehe, so wie der Bundeskanzler, ganz klar, dass wir das Nato-Gebiet absichern", sagt er den TV-Sender RTL/ntv auf die Frage, ob die Bundeswehrsoldaten auch Teil einer Friedenstruppe in der Ukraine selbst sein sollten. "Da geht es primär um das Nato-Gebiet", betont Linnemann. Kanzler Friedrich Merz hatte am Dienstag auf dem Treffen der "Koalition der Willigen" eine entsprechende Zusage gemacht und erwähnt, dass zusätzliche Bundeswehr-Soldaten nach einem Waffenstillstand bei der Nato gemeldet werden könnten. Dafür wäre dann ein neues Bundestagsmandat nötig. Die Bundeswehr baut bereits eine Brigade im Nato-Land Litauen auf.

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