
06. Jan (Reuters) - Die USA haben Venezuela angegriffen und den langjährigen Präsidenten des ölreichen südamerikanischen Staates, Nicolas Maduro, nach New York in ein Gefängnis überstellt. Es folgen wichtige Entwicklungen im Ticker:
02.02 Uhr - In Venezuela kehrt nach der Festnahme von Präsident Nicolas Maduro teilweise wieder Normalität ein, die Lage bleibt jedoch angespannt. Viele Geschäfte öffnen wieder, auch wenn die Straßen und Läden leerer sind als üblich. "Wir haben Angst, aber wir können uns nicht lähmen lassen", sagt die 52-jährige Unternehmerin Mariela Gonzalez. Viele Menschen seien aus finanzieller Not zur Arbeit zurückgekehrt. "Ob mit Angst oder ohne, man muss essen", sagt eine 41-jährige Fahrerin. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, die USA würden Venezuela bis zu einem politischen Übergang führen.
01.37 Uhr - Die Aktien von US-Ölkonzernen legen zu. Anleger setzen auf einen möglichen Zugang zu den riesigen Ölreserven Venezuelas. Die Papiere von ChevronCVX.N, dem einzigen großen US-Konzern, der derzeit noch in Venezuela tätig ist, steigen um fünf Prozent. Die Aktien der Raffineriebetreiber Marathon PetroleumMPC.N, Phillips 66PSX.N und Valero EnergyVLO.N gewinnen zwischen drei und neun Prozent. Auch die Papiere der Öldienstleister Baker HughesBKR.O, HalliburtonHAL.N und SLBSLB.N legen zwischen vier und neun Prozent zu. Der Ölpreis steigt um einen Dollar je Barrel.
00.45 Uhr - US-Präsident Donald Trump stellt Subventionen für Ölkonzerne in Aussicht, um die Energieinfrastruktur Venezuelas wieder aufzubauen. Ein solches Projekt könne in weniger als 18 Monaten abgeschlossen werden, sagt Trump in einem Interview mit dem Sender NBC. Die US-Regierung plant Insidern zufolge noch in dieser Woche Treffen mit Vertretern von US-Ölkonzernen, um über eine Steigerung der venezolanischen Ölförderung zu beraten. Die Regierung habe den Konzernen bedeutet, dass sie für eine Entschädigung für vor zwei Jahrzehnten verstaatlichte Vermögenswerte rasch nach Venezuela zurückkehren und erheblich investieren müssten, hatte die Nachrichtenagentur Reuters zuvor berichtet.