
Frankfurt, 05. Jan (Reuters) - Der Technologiekonzern BoschROBG.UL rechnet bis Anfang der nächsten Dekade mit einem Umsatz von mehr als sechs Milliarden Euro aus Software und digitalen Diensten. Rund zwei Drittel davon sollen auf die Autozuliefersparte Mobility entfallen, wie das Unternehmen am Montag zur Elektronikmesse CES in Las Vegas erklärte. Für sogenannte By-Wire-Systeme für Bremse und Lenkung - also softwarebasierte elektronische statt mechanisch-hydraulische Steuerung - erwartet Bosch bis 2032 ein kumuliertes Umsatzvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro.
Die USA seien für Bosch ein wichtiger und strategischer Wachstumsmarkt, sagte Nordamerika-Chef Paul Thomas. So werde die Kooperation mit dem US-Softwareriesen MicrosoftMSFT.O fortgesetzt, um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Fertigungsindustrie weiterzuentwickeln. Ein neues Projekt ist die Kooperation mit dem Start-up Kodiak AI, mit dem Bosch standardisierte Hard- und Software für fahrerlose Lastwagen entwickeln will. Bis Ende 2027 will der Stiftungskonzern mehr als 2,5 Milliarden Euro in KI investieren.