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VENEZUELA-TICKER-Frankreich: US-Einsatz in Venezuela völkerrechtswidrig

ReutersJan 3, 2026 2:58 PM

- Die USA haben Venezuela angegriffen. Es folgen wichtige Entwicklungen im Ticker:

15.55 Uhr - Die französische Regierung kritisiert den US-Militäreinsatz in Venezuela als völkerrechtswidrig. Die Aktion, die zur Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro geführt habe, verstoße gegen die Grundsätze des internationalen Rechts, teilt das Außenministerium in Paris mit. "Keine dauerhafte politische Lösung kann von außen aufgezwungen werden." Frankreich bekräftige, dass nur das souveräne Volk einer Nation über deren Zukunft bestimmen könne.

15.48 Uhr - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodriguez in einem Telefonat die Solidarität seines Landes zugesichert. Beide Seiten hätten sich dafür ausgesprochen, eine weitere Eskalation zu verhindern und durch einen Dialog einen Ausweg aus der Situation zu finden, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Berichte, wonach sich Rodriguez in Russland aufhalte, weist das Ministerium als falsch zurück.

15.43 Uhr - UN-Generalsekretär Antonio Guterres zeigt sich zutiefst beunruhigt und spricht von einer Eskalation in Venezuela. Der US-Militäreinsatz habe potenziell besorgniserregende Auswirkungen auf die Region, heißt es in einer Erklärung: "Diese Entwicklungen stellen einen gefährlichen Präzedenzfall dar."

15.30 Uhr - Der bei einem US-Militäreinsatz in Venezuela festgesetzte Präsident Nicolas Maduro und seine Frau werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump nach New York gebracht. Sie seien auf ein Schiff gebracht worden, sagt Trump dem Sender Fox News.

15.05 Uhr - Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat es nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auf amerikanischer Seite keine Toten gegeben. Es gebe jedoch einige wenige Verletzte, teilt Trump mit.

14.20 Uhr - Die EU stehe an der Seite der Menschen in Venezuela und unterstütze einen friedlichen, demokratischen Übergang, schreibt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Online-Plattform X. Zudem werde sichergestellt, dass EU-Bürger im Land auf die volle Unterstützung der EU zählen könnten.

14.05 Uhr - Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva verurteilt den US-Angriff auf Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro scharf. Die Handlungen seien ein schwerwiegender Affront gegen die Souveränität Venezuelas und ein extrem gefährlicher Präzedenzfall für die internationale Gemeinschaft, schreibt Lula auf der Online-Plattform X. Ein solcher Bruch des Völkerrechts sei der erste Schritt in eine Welt der Gewalt und des Chaos, in der das Recht des Stärkeren herrsche. Die Aktion erinnere an die schlimmsten Momente der Einmischung in die Politik Lateinamerikas und der Karibik. Die internationale Gemeinschaft müsse über die Vereinten Nationen energisch reagieren.

13.48 Uhr - Großbritannien ist nach den Worten von Premierminister Keir Starmer nicht an den US-Angriffen auf Venezuela beteiligt gewesen. Er wolle sich zunächst über die Fakten informieren, sagte Starmer britischen Sendern. Dazu wolle er mit US-Präsident Donald Trump und Verbündeten sprechen. Starmer fügte hinzu, man müsse das Völkerrecht achten.

13.40 Uhr - Die Europäische Union ruft angesichts der Lage in Venezuela zu einer Deeskalation auf. Zudem fordere die EU eine Lösung unter uneingeschränkter Achtung des Völkerrechts, schreibt der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, auf der Online-Plattform X. Er verfolge die Situation mit großer Sorge. Die EU werde weiterhin eine friedliche, demokratische und integrative Lösung in dem Land unterstützen.

12.00 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio zur Zurückhaltung aufgerufen. "Die EU hat wiederholt erklärt, dass Herrn Maduro die Legitimität fehlt und sich für einen friedlichen Übergang ausgesprochen", schreibt sie auf der Plattform X. "Unter allen Umständen müssen die Grundsätze des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen eingehalten werden. Wir rufen zur Zurückhaltung auf", fügt sie hinzu, ohne die USA direkt zu kritisieren. Die Sicherheit der EU-Bürger in Venezuela habe für die EU oberste Priorität. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mitgeteilt, die USA hätten Venezuela angegriffen und Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen.

11.50 Uhr - Die USA wollen Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro nach Angaben des US-Senators Mike Lee in den Vereinigten Staaten vor ein Strafgericht stellen. Er habe dies von Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat erfahren, sagt Lee. Rubio gehe auch nicht von "weiteren Handlungen" in Venezuela aus, jetzt da sich Maduro in US-Gewahrsam befinde. Lee ist wie Rubio und Präsident Donald Trump Mitglied der Republikanischen Partei.

11.40 Uhr - Russland hat den Militäreinsatz der USA in Venezuela und die Festnahme von Präsident Nicolas Maduro als "Akt bewaffneter Aggression" scharf verurteilt. In der jetzigen Lage sei es wichtig, eine weitere Eskalation zu verhindern und sich auf eine Lösung durch Dialog zu konzentrieren, teilt das Außenministerium in Moskau in einer Erklärung mit. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mitgeteilt, die USA hätten Venezuela angegriffen und Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen. Maduro sei außer Landes gebracht worden.

11.14 Uhr - Im Auswärtigen Amt wird heute der Krisenstab der Bundesregierung zusammentreten. "Wir beobachten die Lage in Venezuela sehr aufmerksam und verfolgen die aktuellen Meldungen mit größter Sorge", heißt es im Außenministerium. Das Auswärtige Amt stehe im engen Kontakt mit der Botschaft in Caracas. Die Lage sei derzeit "in Teilen noch unübersichtlich". Die Bundesregierung stimme sich eng mit den Partnern ab.

11.08 Uhr - Die venezolanische Regierung weiß derzeit nicht, wo sich Präsident Nicolas Maduro und seine Frau aufhalten. Das teilt Vizepräsidentin Delcy Rodriguez in einer im Staatsfernsehen ausgestrahlten Audiobotschaft mit. Sie fordert "einen sofortigen Beweis", dass die beiden noch am Leben seien. US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, dass Maduro und seine Frau gefangen genommen und außer Landes geflogen worden seien.

10.55 Uhr - Die Gefangennahme von Venezuelas Präsident Nicolas Maduro erfolgte nach Angaben eines US-Vertreters durch amerikanische Elitesoldaten. Der Sender CBS News berichtet, es habe sich um Mitglieder der Delta Force gehandelt, einer Spezialeinheit der US-Armee.

10.22 Uhr - Der Iran hat einen Militärangriff der USA auf Venezuela scharf verurteilt. Es handle sich um eine "eklatante Verletzung seiner nationalen Souveränität und territorialen Integrität", teilte das iranische Außenministerium mit. Iran forderte den UN-Sicherheitsrat auf, "sofort zu handeln, um die unrechtmäßige Aggression zu stoppen" und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Iran gilt als enger Verbündeter Venezuelas.

09.19 Uhr - Ein offizieller Vertreter der USA erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die USA in Venezuela Angriffe ausführen. Der Insider, der anonym bleiben will, nennt keine Details.

08.52 Uhr - Venezuelas Präsident Nicolas Maduro wirft den USA militärische Aggression vor. Sein Land lehne diese Aggression ab, heißt es in einer Erklärung des Staatschefs. Ziel der Angriffe waren demnach die Hauptstadt Caracas und La Guaira sowie die Bundesstaaten Miranda und Aragua. Daraufhin seien der nationalen Notstand ausgerufen und die gesellschaftlichen und politischen Kräfte des Landes aufgerufen worden, "Mobilisierungspläne zu aktivieren".

08.45 Uhr - Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat den nationalen Notstand ausgerufen. Das teilt seine Regierung mit.

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