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UKRAINE-TICKER-Macron kündigt Zusagen zum Schutz der Ukraine an

ReutersDec 31, 2025 8:07 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

21.05 Uhr - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigt Zusagen europäischer Staaten zum Schutz der Ukraine für den kommenden Dienstag an. "Am 6. Januar werden in Paris viele europäische Staaten und Verbündete konkrete Zusagen machen, um die Ukraine zu schützen und einen gerechten und dauerhaften Frieden auf unserem europäischen Kontinent zu gewährleisten", sagt Macron in seiner Neujahrsansprache. Die Zusagen sollen nach einem möglichen Friedensabkommen mit Russland gelten. Macron hat für den 6. Januar zu einem Treffen der von Großbritannien und Frankreich angeführten "Koalition der Willigen" eingeladen. Zu den mehr als 30 Mitgliedern zählt auch Deutschland.

19.00 Uhr - Die USA haben nach eigenen Angaben mit der Ukraine und europäischen Verbündeten erneut über eine Beendigung von Russlands Krieg gegen die Ukraine beraten. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff spricht von einem "fruchtbaren Gespräch" mit nationalen Sicherheitsberatern aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland sowie dem ukrainischen Sicherheitsrats-Sekretär Rustem Umjerow. An dem Gespräch hätten auch US-Außenminister Marco Rubio und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, teilgenommen. Indessen hatte der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Neujahrsansprache im Fernsehen erklärt, er wünsche den in der Ukraine kämpfenden russischen Soldaten ein gutes neues Jahr und glaube zusammen mit Millionen Russen an einen "Sieg" Russlands.

17.55 Uhr - Die Ukraine hat nach eigenen Angaben weitere Anlagen der russischen Ölindustrie angegriffen. In einer Raffinerie in der südrussischen Hafenstadt Tuapse und an einem Terminal in der Region Krasnodar seien Einrichtungen beschädigt worden, teilt der Generalstab in Kiew mit. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

12.50 Uhr - Die finnischen Behörden inspizieren nach Angaben von Präsident Alexander Stubb ein Schiff, das im Verdacht steht, einen Schaden an einem Unterseekabel im Finnischen Meerbusen verursacht zu haben. Finnland sei auf Sicherheitsherausforderungen verschiedener Art vorbereitet und reagiere darauf, wenn es nötig sei, schreibt Stubb auf der Plattform X. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind die Ostsee-Anrainer wegen einer Reihe von Störungen an Strom- und Telekommunikationskabeln sowie Gaspipelines in hoher Alarmbereitschaft.

12.05 Uhr - Ein russischer Luftangriff auf die südliche Region Odessa hat nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums die Stromversorgung für mehr als 170.000 Verbraucher lahmgelegt. Notfallreparaturen seien im Gange. Der führende ukrainische Energiekonzern DTEK teilt mit, dass zwei seiner Anlagen in der Region Ziel des Angriffs gewesen seien.

12.00 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet Behauptungen Russlands, wonach die Ukraine kürzlich wichtige Regierungseinrichtungen in Russland angegriffen haben soll, als gezieltes Ablenkungsmanöver. "Moskau zielt darauf ab, echte Fortschritte der Ukraine und ihrer westlichen Partner auf dem Weg zum Frieden zu vereiteln", schreibt Kallas auf der Social-Media-Plattform X. "Niemand sollte unbegründete Behauptungen des Aggressors akzeptieren, der seit Beginn des Krieges wahllos die Infrastruktur und die Zivilbevölkerung der Ukraine ins Visier genommen hat."

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