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UKRAINE-TICKER-Russland: Überdenken Position zu Verhandlungen nach Angriff auf Putin-Residenz

ReutersDec 29, 2025 4:43 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

17.28 Uhr - Russland wirft der Ukraine einen Angriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin vor und kündigt an, seine Position in den Friedensverhandlungen deshalb zu überdenken. Putin habe US-Präsident Donald Trump entsprechend unterrichtet, teilt der außenpolitische Berater des Kreml, Juri Uschakow mit. Der ukrainische Außenminister Andrij Subiha weist die Angaben indes zurück. "Die übliche russische Taktik: Man beschuldigt die andere Seite für das, was man selbst tut oder plant", schreibt er auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nennt die Vorwürfe "falsch" und erklärt, er habe dazu bereits mit Bundeskanzler Friedrich Merz gesprochen.

14.50 Uhr - Die russischen Streitkräfte in der Ukraine rücken nach Angaben von Generalstabschef Waleri Gerassimow entlang der gesamten Frontlinie vor. Währenddessen konzentriere sich die ukrainische Armee auf die Verteidigung und versuche, einen Gegenangriff zu starten, sagte er auf einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit Präsident Wladimir Putin und hochrangigen Militärvertretern. Russland habe im abgelaufenen Jahr 6460 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine erobert, darunter 334 Dörfer.

12.10 Uhr - Vor einem möglichen Einsatz einer multinationalen Truppe im Rahmen einer Friedenslösung für die Ukraine müssen aus Sicht der Bundesregierung zentrale Kriterien erfüllt sein. Zunächst sei ein Friedensschluss nötig, sagte der Stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille. "Klar ist: Die Ukraine braucht substanzielle, rechtliche wie materielle, Sicherheitsgarantien der USA und der Europäer." Die Bundesregierung würdige zugleich die jüngsten Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um einen Frieden in der Ukraine. Es liege nun an Russland, den Krieg zu beenden und zu einem gerechten Frieden zu kommen.

11.15 Uhr - Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge sind die Fragen über die Kontrolle über den Donbass und das Atomkraftwerk Saporischschja nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump weiter ungelöst. Die Gespräche über eine freie Wirtschaftszone im Donbass liefen weiter, sagte er am Montag vor Journalisten.

11.01 Uhr - Russland fordert von der Ukraine den Abzug ihrer Truppen aus dem von ihr noch kontrollierten Teil des Donbass. Der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow kündigte zudem ein baldiges Gespräch zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump an. Ein Telefonat zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sei derzeit jedoch nicht geplant.

10.35 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will über einen 20-Punkte-Friedensplan zur Beendigung des Krieges mit Russland in einem Referendum abstimmen lassen. Dieser Plan solle von der Ukraine, den USA, Russland und Europa unterzeichnet werden. Voraussetzung für ein Referendum sei dann eine Waffenruhe von mindestens 60 Tagen, sagte er am Montag vor Journalisten. Russland zeige, dass es keine Waffenruhe wolle.

10.23 Uhr - Russische Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die Ortschaft Dibrowa in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IFX. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor.

10.09 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Treffen mit Russland an Bedingungen geknüpft. Dies sei erst möglich, wenn US-Präsident Donald Trump und die europäischen Staats- und Regierungschefs einem von der Ukraine vorgeschlagenen Friedensplan zur Beendigung des russischen Krieges zugestimmt hätten, sagte er am Montag in einem WhatsApp-Chat mit Journalisten. Zudem hoffe er, dass die Partner der Ukraine vom Moment der Unterzeichnung eines Friedensabkommens an Sicherheitsgarantien geben würden.

09.49 Uhr - Ein Entwurf für ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges sieht laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine für 15 Jahre vor. Er habe US-Präsident Donald Trump um Garantien für bis zu 50 Jahre gebeten, schrieb Selenskyj in einem WhatsApp-Chat mit Reportern.

02.08 Uhr - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht Fortschritte bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Zuvor habe er mit anderen europäischen Spitzenpolitikern an einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump teilgenommen und anschließend gesondert mit Selenskyj gesprochen, teilt Macron mit. Anfang Januar will er in Paris die Länder einer "Koalition der Willigen" zusammenbringen, um deren konkrete Beiträge festzulegen.

01.17 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump und führenden europäischen Politikern für Januar an. Trump werde sie in Washington empfangen, sagt Selenskyj. Weitere Einzelheiten nennt er zunächst nicht.

00.37 Uhr - Die Ukraine und die USA wollen ihre Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskrieges in der kommenden Woche auf Arbeitsebene fortsetzen. Darauf habe er sich mit US-Präsident Donald Trump geeinigt, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. "Wir begrüßen die Fortschritte der vergangenen Wochen sehr."

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