
28. Dez (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
19.29 Uhr - US-Präsident Donald Trump erklärt unmittelbar vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt Wolodymyr Selenskyj in Florida, beide Konfliktparteien wollten einen Frieden. Die Verhandlungen befänden sich in den letzten Zügen. Er werde nach dem Gespräch mit Selenskyj erneut mit Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin telefonieren, sagt Trump weiter. Auch wolle er mit den europäischen Staats- und Regierungschefs sprechen.
18.59 Uhr - US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin fordern nach russischen Angaben von der Ukraine eine rasche Entscheidung über den Donbass. Darauf hätten sich die beiden Staatsoberhäupter in ihrem Telefonat verständigt, sagt der außenpolitische Berater des Kreml, Juri Uschakow. Seinen Angaben zufolge sind Trump und Putin auch der Ansicht, dass ein von der EU und der Ukraine vorgeschlagener Waffenstillstand den Konflikt verlängern würde. Nach dem geplanten Treffen Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida wollten der US-Präsident und Putin erneut miteinander sprechen. Uschakow zufolge ging das Telefonat auf die Initiative Trumps zurück und dauerte etwa eine Stunde und 15 Minuten. Russland will laut früheren Angaben den Donbass komplett unter seine Kontrolle bringen.
18.02 Uhr - Kurz vor dem geplanten Treffen mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt Wolodymyr Selenskyj in Florida berichtet US-Präsident Donald Trump von einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Es sei "sehr produktiv" gewesen, sagt Trump. Einzelheiten werden zunächst nicht bekannt. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax meldet unter Berufung auf das Präsidialamt in Moskau das Telefonat.
17.16 Uhr - Die Ukraine weist russische Angaben zur vollständigen Einnahme der Stadt Huliaipole im Südosten des Landes zurück. Russland habe nicht die vollständige Kontrolle über die Ortschaft, teilt das Südkommando der ukrainischen Streitkräfte mit. Auch um die ebenfalls von Russland als erobert gemeldete Stadt Stepnohirsk in der Region Saporischschja werde weiter gekämpft.
16.15 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein US-Amtskollege Donald Trump wollen während ihres Treffens am Sonntag mit europäischen Regierungschefs telefonieren, wie ein Sprecher Selenskyjs sagte.
13.45 Uhr - Am zwischen Russland und der Ukraine umstrittenen Atomkraftwerk Saporischschja haben Reparaturarbeiten unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) begonnen. Die Lage sei unter Kontrolle, zitierte die Agentur RIA einen Kraftwerksvertreter. Das zurzeit stillgelegte Kraftwerk werde über eine einzelne Hochspannungsleitung mit Strom versorgt.
13.10 Uhr - Nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hängt ein Frieden seines Landes mit Russland letztlich von den Partnern der Ukraine ab. Kiew tue alles, um den Krieg zu beenden, schrieb Selenskyj am Sonntag vor seinem mit Spannung erwarteten Treffen mit US-Präsident Donald Trump auf Telegram. "Ob es jedoch Entscheidungen geben wird, hängt von den Partnern ab", erklärte er. Die Partner der Ukraine sollten zudem den Druck auf Moskau erhöhen, "damit die Russen die Folgen ihrer eigenen Aggression spüren".
12.11 Uhr - Das ukrainische Militär meldet einen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Sysran in der russischen Region Samara. Der Generalstab in Kiew teilt mit, der Angriff habe ein Feuer ausgelöst. Die Bewertung der Schäden dauere an. Zudem seien bei einem früheren ukrainischen Angriff auf die Ölraffinerie Wolgograd eine Pipeline und Anlagen zur Herstellung von Schmierstoffen beschädigt worden.
09.51 Uhr - Der größte private ukrainische Energieversorger DTEK stellt in Kiew die Stromversorgung für fast 750.000 Haushalte wieder her. Bei einem russischen Luftangriff waren am Samstag zwei Menschen getötet und mehr als eine Million Haushalte in der Region ohne Strom gewesen.
05.44 Uhr - Russland betrachtet alle in die Ukraine entsandten europäischen Truppen als legitime Ziele für seine Streitkräfte. Dies sagt Außenminister Sergej Lawrow in Äußerungen, die von der staatlichen Nachrichtenagentur Tass verbreitet werden. Lawrow wirft europäischen Politikern zudem vor, von "Ambitionen" getrieben zu sein und die Interessen der eigenen Bevölkerung sowie der Ukrainer zu missachten. Belege dafür nennt er nicht.