
24. Dez (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen in Nahost. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
19.48 Uhr - Eine Gruppe von Staaten - darunter Deutschland, Großbritannien und Kanada - verurteilt die Genehmigung von 19 neuen israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie Israel auf, die Entscheidung rückgängig zu machen. Diese verstoße gegen das Völkerrecht und riskiere, die Instabilität anzuheizen. Zu den Unterzeichnern gehören auch Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Irland, Island, Japan, Malta, die Niederlande, Norwegen und Spanien. Eine israelische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
19.07 Uhr - Die radikal-islamische Hamas weist die Verantwortung für eine Explosion im Gazastreifen zurück, bei der ein israelischer Offizier verletzt wurde. Es handele sich vermutlich um einen Sprengsatz, der aus dem Krieg übrig geblieben sei, erklärt ein Hamas-Vertreter. Der Vorfall habe sich in einem Gebiet ereignet, das vollständig unter israelischer Kontrolle stehe. Die Hamas habe vor zurückgelassenem Sprengstoff gewarnt. Zudem bekräftige sie ihre Zusage zur Waffenruhe vom 10. Oktober.
15.59 Uhr - Israel will 350 Milliarden Schekel (93 Milliarden Euro) in den Aufbau einer unabhängigen Rüstungsindustrie investieren. "Unser Ziel ist es, eine unabhängige Rüstungsindustrie für den Staat Israel aufzubauen und die Abhängigkeit von anderen, einschließlich Verbündeten, zu verringern", sagt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Man werde sich bemühen, so viel wie möglich in Israel zu produzieren. Israel unterhält gegenwärtig eine enge Rüstungskooperation mit den USA.
14.22 Uhr - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wirft der radikal-islamischen Hamas einen Bruch der Waffenruhe im Gazastreifen vor. Zuvor war ein Militäroffizier in Rafah durch einen Sprengsatz verletzt worden. Die Palästinenser-Gruppe müsse sich an die Vereinbarung halten, heißt es in einer israelischen Erklärung. Beide Seiten haben sich gegenseitig beschuldigt, die brüchige Waffenruhe vom Oktober zu verletzen.