
18. Dez (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
08.04 Uhr - Russland hat ukrainischen Angaben zufolge die zentralukrainische Region Tscherkassy südöstlich der Hauptstadt Kiew mit Drohnen angegriffen. Dabei seien sechs Menschen verletzt worden, erklärt Gouverneur Ihor Taburez auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Der Angriff habe auf kritische Infrastruktur gezielt. Teile der gleichnamigen Gebietshauptstadt seien ohne Strom. Das ukrainische Militär teilt mit, Russland habe in der Nacht 82 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Davon seien 63 Stück von den heimischen Streitkräften zerstört worden. Auch in der südlichen Region Mykolajiw hat es nach Angaben des dortigen Gouverneurs Angriffe auf die Energie-Infrastruktur gegeben.
7.05 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zeigt sich vor dem EU-Gipfel zuversichtlich mit Blick auf die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für neue Ukrainehilfen. Sie rechne damit, dass sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf einen Kompromiss einigen werden, sagte Kallas im Deutschlandfunk. Bei 27 Demokratien mit verschiedenen politischen Ausgangslagen werde dies zwar nicht leicht, man habe aber schon in vielen schwierigen Situationen einen Ausweg gefunden.
01.50 Uhr - Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf den Hafen von Rostow am Don steht ein Tanker in Flammen. Russische Nachrichtenagenturen zitieren den Bürgermeister der Stadt, Skriabin, mit den Worten, es gebe Tote und Verletzte. Einsatzkräfte seien dabei, das Feuer zu löschen. Ein Austreten von Ölprodukten werde jedoch vermieden. Zuvor hatte bereits der Regionalgouverneur von einem Angriff auf ein Schiff und von Opfern unter der Besatzung berichtet.
00.16 Uhr - Bei einem ukrainischen Angriff auf ein Schiff im südrussischen Hafen Rostow am Don werden nach Angaben des Regionalgouverneurs Besatzungsmitglieder getötet. Ein Luftangriff habe das Schiff beschädigt, schreibt Juri Sljusar auf Telegram. Auch ein Hochhaus im Bau sei in der Stadt beschädigt worden. In einer nahen Ortschaft gerieten zudem zwei Privathäuser in Brand. Eine Stellungnahme aus Kiew oder Moskau liegt zunächst nicht vor.