
09. Sep (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine seit Beginn der großangelegten russischen Invasion im Februar 2022. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
11.30 Uhr - Bei einem russischen Luftangriff auf ein Dorf in der ostukrainischen Region Donezk werden nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mehr als 20 Zivilisten getötet. Der Angriff habe sich direkt gegen die Menschen gerichtet, vor einer Behörde auf die Auszahlung ihrer Renten gewartet hätten, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Er fordert eine Reaktion der USA, Europas und der G20. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
07.10 Uhr - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Schwarzmeerstadt Sotschi ist den örtlichen Behörden zufolge ein Mann ums Leben gekommen. Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne hätten das Auto getroffen, in dem der Mann unterwegs gewesen sei, teilt der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem seien sechs Wohnhäuser beschädigt worden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe in der Nacht insgesamt 31 ukrainische Drohnen zerstört, davon zwei über der Region Krasnodar und 15 über dem Schwarzen Meer.
06.06 Uhr - Der Ukraine drohen einem Zeitungsbericht zufolge Engpässe bei Waffen zur Luftverteidigung. Grund dafür seien stockende Lieferungen aus den USA nach einer Überprüfung der Militärhilfen durch das US-Verteidigungsministerium, berichtet die "Financial Times". Die Zeitung berief sich dabei auf westliche und ukrainische Regierungsvertreter. Die Verknappung komme ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem Russland seine Luftangriffe auf das Land verstärke, heißt es in dem Bericht weiter. Erst am Sonntag hatte Russland die Ukraine mit dem größten Luftangriff seit Kriegsbeginn vor rund dreieinhalb Jahren überzogen und dabei nach ukrainischen Angaben mehr als 800 Drohnen und 13 Raketen eingesetzt.
04.26 Uhr - Die USA stellen neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht. US-Finanzminister Scott Bessent schreibt auf der Online-Plattform X, im Rahmen der Strategie zur Unterstützung von Friedensverhandlungen von US-Präsident Donald Trump lägen alle Optionen auf dem Tisch. "Wir sind bereit, starke Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen, aber unsere europäischen Partner müssen sich uns dabei voll anschließen, damit dies erfolgreich ist", erklärt Bessent nach einem Treffen mit dem EU-Sanktionsbeauftragten David O'Sullivan. Der EU-Kommission zufolge berät O'Sullivan derzeit mit einem Expertenteam in Washington über weitere Sanktionen gegen Russland.