
08. Sep (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den seit dem 7. Oktober 2023 dauernden Krieg zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen sowie um den Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
11.55 Uhr - Die Zahl der Todesopfer bei dem Anschlag an einer Bushaltestelle in Jerusalem steigt auf sechs. Dies teilt der israelische Außenminister Gideon Saar bei einem Besuch in Budapest mit. Unter den Verletzten sei auch eine schwangere Frau. Der israelische Rettungsdienst hatte zuvor von fünf Toten gesprochen.
10.18 Uhr - Spanien untersagt Schiffen und Flugzeugen mit Waffen für Israel die Nutzung seiner Häfen und seines Luftraums. Ministerpräsident Pedro Sanchez kündigt weiter an, die Hilfe für die Palästinensische Autonomiebehörde und UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA werde aufgestockt. Geplant sei auch ein Embargo für Waren aus jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland. Spanien wertet das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen als Völkermord und verbietet allen Personen die Einreise, die direkt daran beteiligt sein sollen. Israel kontert mit einem Einreiseverbot für Arbeitsministerin Yolanda Diaz und Jugendministerin Sira Rego und wirft der Regierung in Madrid Antisemitismus vor.
09.40 Uhr - Bei Schüssen am Rande von Jerusalem sind israelischen Medienberichten zufolge vier Menschen getötet worden. Rettungsdienste sprachen von 15 Opfern, die Polizei zunächst von mehreren Verletzten. Die Täter seien getötet worden, teilt die Polizei mit. Die Polizei bezeichnet sie als "Terroristen". Wer hinter der Tat steckt oder was das Motiv ist, ist zunächst unklar.